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Sonderthemen

Energieeffizient durch den Winter

Fünf Tipps, wie man mit richtigem Heizen Geld sparen kann

Besonders im Winter steigt der Verbrauch an Wärmeenergie wieder an. Bild: djd/IWO/AdobeStock:contrastwerkstatt
Besonders im Winter steigt der Verbrauch an Wärmeenergie wieder an. 
Bild: djd/IWO/AdobeStock:contrastwerkstatt
Besonders im Winter steigt der Verbrauch an Wärmeenergie. Wer Kosten einsparen möchte, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten, sollte ein paar Dinge beachten. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat dafür fünf Tipps zusammengestellt.

Energieverluste vermeiden

Wer seine Türen geschlossen hält, verhindert große Wärmeverluste. Das gilt auch für Keller- und Dachbodenfenster, die im Winter ebenfalls durchgehend geschlossen bleiben sollten. Wer über Nacht die Rollläden schließt, hält mehr Wärme im Gebäude – vor allem bei älteren und energetisch weniger guten Fenstern. Gardinen sollten nicht vor den Heizkörpern hängen, da sich sonst die warme Luft nicht im Raum verteilen kann. Noch etwas mehr lässt sich einsparen, wenn die Heizung über Nacht oder tagsüber, wenn alle Bewohner außer Haus sind, abgesenkt wird. Um die Gefahr der Schimmelbildung durch Kondensation von Feuchtigkeit aus der Raumluft an kälteren Außenbauteilen zu vermeiden, sollte die Raumtemperatur dabei in der Regel aber nicht unter 16 Grad sinken.

Richtig temperieren

Zu warme Räume erhöhen den Energieverbrauch unnötig. Jedes Grad Raumtemperatur, dass die Heizung nicht erzeugen muss, spart etwa sechs Prozent Energie und damit auch Kosten ein. Daher sollte man in den jeweiligen Räumen testen, bei welcher Raumtemperatur man sich wohl fühlt.
Smarte Thermostate erhöhen den Wohnkomfort und helfen, Kosten zu sparen. Bild: djd/IWO/Stockwerk-Fotodesign/stock.adobe.com
Smarte Thermostate erhöhen den Wohnkomfort und helfen, Kosten zu sparen. Bild: djd/IWO/Stockwerk-Fotodesign/stock.adobe.com
Smarte Thermostate

Wer per Hand abends oder vor der Arbeit die Thermostate herunterregelt, betritt morgens oder nach der Arbeit kalte Räume. Dagegen helfen smarte oder automatische Thermostate, die an die Heizkörper angebracht werden. Smarte Geräte „merken“ sich den Tagesablauf und stellen die Temperatur immer optimal ein. Zudem lassen sie sich vom Smartphone aus steuern.

Heizkörper entlüften

Wenn Heizkörper gluckernde Geräusche abgeben und nicht mehr richtig warm werden, besteht Handlungsbedarf. Die Heizkörper sollten deshalb von Zeit zu Zeit entlüftet werden.

Rechtzeitig Modernisierung planen

Wenn ein Heizkessel älter als 20 Jahre ist, sollte man über einen Austausch nachdenken. So spart ein Öl-Brennwertkessel im Vergleich zu einem alten Standardkessel bis zu 30 Prozent Brennstoff ein, im Vergleich zu einem Niedertemperaturkessel bis zu 15 Prozent. Noch größere Einsparungen ermöglicht die zusätzliche Einbindung erneuerbarer Energien, etwa durch eine Solarthermie-Anlage.

Nicht zum Fenster hinaus heizen

Richtiges Lüften ist besonders dann wichtig, wenn es draußen kalt ist. Stehen Fenster dauerhaft „auf Kipp“, wird nur wenig Luft ausgetauscht, dafür kühlen aber die Wände aus. Besser ist es, die Fenster mehrmals täglich für ein paar Minuten weit zu öffnen und wenn möglich für eine Querlüftung des gesamten Raumes zu sorgen. So wird die Luft im Raum schnell ausgetauscht, aber die Wände bleiben warm. Das Risiko der Schimmelbildung sinkt, denn die Luftfeuchtigkeit wird dabei effektiver gesenkt als bei einem nur kurzen Luftaustausch durch einzelne gekippte Fenster.

Bausysteme Kaupp GmbH

Gut geplant ist halb saniert

Von der Bestandsaufnahme bis zum Fahrplan für das energetische Sanieren

Wer die Fassade des Eigenheims dämmen lässt, kann attraktive Fördermittel nutzen. Bild: djd/Qualitätsgedämmt e.V./Ingo Bartussek - Fotolia
Wer die Fassade des Eigenheims dämmen lässt, kann attraktive Fördermittel nutzen. 
Bild: djd/Qualitätsgedämmt e.V./Ingo Bartussek - Fotolia
Sanieren ja – aber wie und womit anfangen? Hausbesitzer, die unsicher sind und deshalb die energetische Modernisierung des Eigenheims immer wieder verschieben, finden mit einem erfahrenen Energieberater wertvolle Unterstützung. Das fängt mit der individuellen Bestandsaufnahme an, berichtet Sandra Limke, Energieberaterin des Deutschen Energieberater- Netzwerks (DEN) e.V.: „Ein Energieberater begleitet bei der Planung der energetischen Modernisierung, unterstützt bei der Auswahl von Materialien zur Wärmedämmung und von Beheizungstechniken und begleitet auch bei der Ausführung dieser Arbeiten.“

Auf die richtige Reihenfolge kommt es an

Wichtig ist, im ersten Schritt den Ist-Zustand aufzunehmen: Wie gut ist die Gebäudehülle gedämmt, wie alt sind Fenster und Heizungsanlage, in welchem Zustand befindet sich die Haustechnik? Auf dieser Basis kann ein Energieberater eine empfehlenswerte Reihenfolge S der Einzelmaßnahmen festlegen – denn eine gut durchdachte Planung spart dem Hausbesitzer bares Geld. Ein Beispiel: Die neue Heizung kann nach einer professionellen Wärmedämmung deutlich kleiner und somit auch preisgünstiger dimensioniert werden.

Einsparpotenzial individuell ermitteln

Wie viel Energie- und somit Kosteneinsparungen bringt die Sanierung für die Hausbesitzer? Diese Frage lässt sich nicht sofort beantworten, sondern ist für jedes Gebäude individuell zu beurteilen. Die Faktoren, die die Kosten beeinflussen können, sind zum Beispiel das Baujahr und die Größe des Gebäudes, der vorhandene Bauteilaufbau oder auch die in der Vergangenheit schon durchgeführten Modernisierungen. Der Energieberater ermittelt für die Eigentümer die erzielbare Einsparung. Dabei gilt die Faustformel: Je älter das Gebäude, desto größer in der Regel die Chance, viel Heizenergie zu sparen.
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