Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Sonderthemen

Herbstnahrung für Bienen und Hummeln

Astern, Fetthennen & Co. bieten den Insekten im Herbst eine reich gedeckte Tafel

Herbstnahrung für Bienen und Hummeln Image 1
Schön bunt – so kann er Garten auch im Spätsommer und Herbst noch sein, wenn man für die richtigen Spätblüher sorgt. Gleichzeitig freuen sich auch Bienen und Hummeln, wenn sie noch eine reichhaltige Nahrungsquelle finden. Die Fetthennen eignen sich beispielsweise als exzellente Bienenweide, sie sind pflegeleicht und blühen zur rechten Zeit, um den Futtermangel auszugleichen. Auch Herbst-Anemonen bekommen späte Blüten und erfreuen die Insekten, ebenso wie der langblühende Kerzenknöterich oder die prachtvollen Silberkerzen. Nicht zu vergessen die vielen Asternarten: Hier gibt es frühe kleinere Sorten, aber auch die großen Herbstastern, die bis zum Frost durchblühen. Eine schöne Kombination zu Astern ist die Oktobermargerite.

Ein absoluter Bienenmagnet im Kräutergarten ist die Bergminze, eine Minzart, die nicht wuchert, zauberhaft blüht und natürlich angenehm frisch minzig duftet. Auch Anisysop wird von Bienen und Faltern sehr stark besucht.

Pflanzen und pflegen

Wer bei der Pflanzenauswahl neben den Farben und Formen auf eine gewisse Robustheit achtet, hat länger etwas von der bezaubernden Schönheit des herbstlichen Gartens. Auch das passende Substrat und ein geeigneter Standort sind wichtig. Wer sich unsicher ist, welche Pflanzen sich für die eigene Oase eignen, kann in den Gärtnereien und im Fachhandel nachfragen.

Übrigens: An sonnigen Tagen ohne Niederschläge das Gießen nicht vergessen! Auch, wenn es nicht mehr so heiß wird: Wasser brauchen auch die robusteren Herbstpflanzen, damit sie uns mit ihren wunderschönen Blüten und Blättern lange Freude bereiten können.

Wunschlos herbstlich

Die Blumen des Spätsommers zaubern gemeinsam mit attraktiven Herbstblühern, anmutigen Strukturpflanzen und reizvollen Gräsern die prächtigsten herbstlichen Oasen auf Balkon und Terrasse. Bild: GMH
Die Blumen des Spätsommers zaubern gemeinsam mit attraktiven Herbstblühern, anmutigen Strukturpflanzen und reizvollen Gräsern die prächtigsten herbstlichen Oasen auf Balkon und Terrasse. Bild: GMH
Der Sommer 2018 war einzigartig. Viel Sonne, kaum Regen, Wärme ohne Ende. Das tolle Wetter hat geradezu eingeladen, viel Zeit im Freien zu verbringen. Mit Freunden oder der Familie konnte man unzählige leichte Momente erleben und einfach nur das Leben genießen. Während die Menschen den Wasserverlust durch die Hitze mit leckeren kühlen Getränken ausgleichen konnten, zehrte die Trockenheit an vielen Pflanzen auf Balkon, Terrasse oder im Garten. Doch das ist nun vorbei. Jetzt sind die Temperaturen und die Witterung ideal für eine traumhafte Herbstbepflanzung.

Die Farben zurückholen

Leuchtende Blüten in den unterschiedlichsten Farben und Blätter in den schönsten Grün- und Rottönen bieten einen herrlichen Blickfang – Tag für Tag. Schon wenige Pflanzen reichen, um die persönliche Herbstblumen-Oase zu gestalten und einen wahren Stimmungsaufheller zu zaubern. Der selbstgeschaffene herbstliche „Quell des Lebens“ spendet mehr als Sauerstoff und Feuchtigkeit. Er schenkt Erholung, Kraft, Freude, Wohlgefühl und Energie – je nach Pflanzen-Auswahl bis weit in den Herbst hinein.

Strahlende Kombinationen

Die jetzt gepflanzten Blumen gedeihen in den angenehmen Temperaturen und mit der Feuchtigkeit des Herbstes noch einmal prächtig. Etliche Spätsommer- und Herbstblüher haben jetzt Saison. Blattstrukturpflanzen und Gräser sind im Herbst teilweise schöner als zu jeder anderen Jahreszeit, denn die zurückgehenden Temperaturen entlocken ihnen die schönsten Farben.

Was die farbliche Gestaltung der herbstlichen Oase angeht, lässt das vorhandene Sortiment keine Wünsche offen. Wer es gerne in warmen Farbtönen mag, findet unzähligen Blumen mit gelben, orangen, apricotfarbenen und roten Blüten, in den unterschiedlichsten und reizvollsten Nuancen. Das besondere Licht des Herbstes bringt so zum Beispiel die mannigfaltigen Blütenfarben und -formen der Sonnenhüte, der Dahlien, der Gartenchrysanthemen und der Herbstchrysanthemen zum Leuchten.

Die einzelnen Pflanzen gedeihen oft schon so prächtig, dass sie bei wenig Platz auch alleine stehen können. Wer etwas mehr Platz auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten hat, kann sie sehr gut mit tollen Ziergräsern oder Blattstrukturpflanzen kombinieren. Blühende Gräser wie das Federborstengras oder das Federgras verleihen der Bepflanzung etwas Leichtes, und es ist einfach wunderschön, wenn der Wind mit den zierlichen Gräsern spielt und das herbstliche Ensemble lebendig werden lässt. Blattschmuckpflanzen wie die unglaublich vielseitigen Funkien oder die Purpurglöckchen mit ihrem Laub, das sogar Purpur und Orange nicht auslässt, bilden bezaubernde Kontraste zu den Herbstblühern.

Das Herbstpflanzen-Sortiment ist so reichhaltig, dass es einfach nur Spaß macht, sich die schönsten Pflanzen oder Kombinationen für die eigene persönliche Oase auszusuchen – für viele natürlich schöne herbstliche Augenblicke auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten.

Ein Herz für Tiere

Auch im Winter sollte ein Garten so natürlich wie möglich bleiben. Störendes Laub kommt am besten in eine ruhige Ecke des Gartens, zusammen mit Holz und Zweigen bietet es ein ideales Winterquartier für Igel, Kröten, Blindschleichen oder Siebenschläfer. In einem aufgeschichteten Totholzhaufen fühlen sich Vögel und Kleinsäuger wohl. Verblühte Stauden dürfen im Naturgarten ruhig stehen bleiben. Die Samenstände bieten im Winter Nahrung für viele Gartenvögel. In den Stängeln überwintern zudem zahlreiche Schmetterlinge, Wildbienen und Spinnen. Eidechsen und Salamander halten sich im Winter gerne in Trockenmauern oder in Erdlöchern auf.

Ans Frühjahr denken

Blumenzwiebeln im Herbst pflanzen

Um Zwiebelblumen wie Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Krokusse, Schachbrettblume, Zierlauch und andere im Frühling in Blüte zu erleben und zu genießen, müssen die Blumenzwiebeln im Herbst in die Erde. Faustregel für die Pflanztiefe ist die doppelte Zwiebeldicke, das heißt, kleine Zwiebeln flach, größere etwas tiefer einpflanzen. So kann man mit ein wenig Einsatz jetzt schon einen wunderbaren Frühlingsgarten gestalten.

Garten König GmbH
Gärtnerei & Floristik Stephan
Rall Baumschulen
Manfred Reiner Gartenbau
Wittel Natursteine
Baumschulen Kienzle Garten GmbH
Adamo Ienco
Natursteinpark Tübingen
Garden Concept Store
Janssen
Datenschutz