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Sonderthemen

Nachhaltig

Im Rahmen einer Heizungsmodernisierung Solaranlagen mit Ölheizungen kombinieren

Vor allem ölbeheizte Haushalte folgendem Trend, mindestens zwei Energieträger zu nutzen – wie Heizöl und Solarthermie. Grafik: IWO
Vor allem ölbeheizte Haushalte folgendem Trend, mindestens zwei Energieträger zu nutzen – wie Heizöl und Solarthermie. Grafik: IWO
Hausbesitzer, die eine Solarthermie-Anlage einbauen, tun das meistens im Rahmen einer Heizungsmodernisierung. Das zeigt eine Befragung des Instituts für Wärme und Öltechnik (IWO) unter rund 800 Heizungsbaubetrieben. Demnach wurde 2017 rund jede zweite eingebaute Solarthermie-Anlage (49 Prozent) anlässlich einer Heizungsmodernisierung eingebaut, 36 Prozent entfielen auf den Gebäudeneubau, 15 Prozent wurden bereits bestehenden Heizungsanlagen hinzugefügt, ohne dass die Heizung erneuert wurde. Eigentümer von Ölheizungen setzen überdurchschnittlich oft zusätzlich auf Solarthermie.

Wie die IWO-Zahlen zeigen, wurden 20 Prozent der mit Brennwerttechnik erneuerten Ölheizungen zugleich mit dieser erneuerbaren Energiequelle kombiniert. Insgesamt gibt es deutschlandweit etwa 2,3 Millionen thermische Solaranlagen. Mehr als 900 000 davon werden gemeinsam mit einer Ölheizung betrieben.

Langfristig werden neue flüssige Brennstoffe, wie zum Beispiel E-Fuels, diesen Ölheizungen sogar eine weitgehend treibhausgasneutrale Perspektive bieten. Durch den Austausch einer veralteten Ölheizung gegen die Kombination von Öl-Brennwertkessel und Solaranlage kann der Brennstoffbedarf so insgesamt um bis zu 40 Prozent reduziert werden.

Eigentümer, die sich für eine solche Modernisierung entscheiden, können dafür auch Fördergelder in Anspruch nehmen. Um den Zugang zu diesen Mitteln zu erleichtern, bietet das IWO im Rahmen der Aktion „Besser flüssig bleiben“ derzeit einen kostenlosen Fördermittel-Service an.

Wartungsvertrag

Eine regelmäßige Ölkessel-Wartung spart Energie und Geld

Wer seine Ölheizung regelmäßig von einem Fachmann warten lässt, kann sicher sein, dass sie optimal und so effektiv wie möglich läuft. Dazu gehört neben der Sichtprüfung des Wärmeerzeugers auch das Sicherstellen, dass alle Bauteile dicht sind. Zusätzlich kontrolliert der Fachmann die korrekte Funktion der Abgasanlage.

Wichtig ist auch, dass bei der Wartung Brenner und Brennraum regelmäßig von Rückständen gereinigt werden: Schon eine Ablagerung von einem einzigen Millimeter kann zu einem Kostenanstieg von bis zu fünf Prozent führen. Darüber hinaus prüfen die Fachleute die Zünd- und Überwachungseinrichtung und stellen sicher, dass ausreichend Verbrennungsluft zum Kessel strömen kann.

Ein weiterer Vorteil der Wartung: Sollten dabei defekte Teile gefunden werden, tauscht sie der Fachmann sofort aus und die Heizung läuft während der Kälteperiode einwandfrei und ohne Ausfälle.

Die sicherste Form, nichts zu versäumen, ist ein Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb des Vertrauens. Dieser sorgt zuverlässig für den Werterhalt der Heizung und hilft beim Energie- und Geldsparen.

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