Anzeige

Bauen, Wohnen & Garten

Container für die Baustelle

Bauschutt fachgerecht, sicher und zeitsparend entsorgen

22.03.2021
Gut zu mieten: Bauschutt-Container für die Baustelle.

Gut zu mieten: Bauschutt-Container für die Baustelle.

Baustellen verursachen viel Abfall. Für Bauherren bedeutet diese Tatsache zumeist eine weitere Pflicht, die es zu erledigen gilt: die fachgerechte Entsorgung der Baustellenabfälle. Doch wie lässt sich eine solche Entsorgung möglichst effizient und zeitsparend abwickeln? Um für eine Baustelle Container mieten zu können, gibt es eigentlich nur eines zu beachten: Sie müssen den richtigen Container für den jeweiligen Abfalltyp bestellen.
 

ZAV

Der für Baustellen spezifisch anfallende Abfall lässt sich in zwei Oberarten einteilen, den allgemeinen Baustellenabfall (auch als Baumischabfall bekannt) einerseits und den Baurestmassen (auch als Bauschutt bekannt) andererseits. Beim Bauschutt handelt es sich ausschließlich um mineralische Abfälle. Das heißt Abfallstoffe, die im Bauschuttcontainer entsorgt werden, müssen zwingend mineralischen Ursprungs sein. Dies ist wichtig für die spätere maximal nachhaltige und effiziente Entsorgung und Wiederverwertung der Baurestmassen.

Zum Bauschutt gehören zum Beispiel mineralische Dachziegel, Ziegel- und Mauerabbrüche, Glasziegel, Flachglas, Porzellan, Fliesen, Beton, Asphaltabbrüche, alle Arten von Sanitärkeramik, Mörtel und Verputze, Heraklit oder Kleinmengen an Gipskartonplatten. Grundsätzlich darf also jeglicher Art von mineralischem Abfall im Bauschuttcontainer entsorgt werden. Es gibt allerdings auch einige wenige mineralische Ausnahmen. So müssen Stoffe aus Mineralfasern (zum Beispiel Steinwolle oder Tellwolle) aufgrund ihrer nichtbrennbaren Eigenschaften zwingend getrennt entsorgt werden. Erde entsorgen beziehungsweise Erdaushub entsorgt man ebenfalls in einem speziell hierfür vorgesehenen Erdaushubcontainer. 

Glas richtig entsorgen
   

Wie eine aktuelle Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK zeigt, entsorgen 55,3 Prozent der Deutschen ihr Altglas nie im Restmüll. Damit macht es mehr als die Hälfte richtig, denn Glas ist zu 100 Prozent, unendlich oft und ohne Qualitätsverlust recycelbar. Leere Glasflaschen, Konservengläser und Kosmetik- oder Medizingläschen können also für die Herstellung von neuem Verpackungsglas genutzt werden. Das gilt allerdings nur, wenn sie richtig und nach Farben sortiert zum Altglascontainer gebracht werden und nicht im Hausmüll landen.

Datenschutz