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Leben & Lifestyle

Das Ziel erreicht

Rottenburg am Neckar ist die dritte „Generationenfreundliche Einkaufsstadt“ Deutschlands

27.05.2019
Mit der Urkunde „Generationenfreundliches Einkaufen“ von links nach rechts: Florian Schwabe (Micki Sport), Marcus Hölz (Regional-Laden), Frauke Daemgen (WTG), Ruth Bolle (Stadtbibliothek), Oberbürgermeister Stephan Neher (Stadtverwaltung), Giovanna Castellana (YO! Twist), Christina Gsell (WTG), Angelo Belliggiano (Giant Store), Karlheinz Geppert (Kulturamt – Sumelocenna-Museum und Sülchgau-Museum). Bild: Handelsverband Baden-Württemberg 

Mit der Urkunde „Generationenfreundliches Einkaufen“ von links nach rechts: Florian Schwabe (Micki Sport), Marcus Hölz (Regional-Laden), Frauke Daemgen (WTG), Ruth Bolle (Stadtbibliothek), Oberbürgermeister Stephan Neher (Stadtverwaltung), Giovanna Castellana (YO! Twist), Christina Gsell (WTG), Angelo Belliggiano (Giant Store), Karlheinz Geppert (Kulturamt – Sumelocenna-Museum und Sülchgau-Museum). Bild: Handelsverband Baden-Württemberg 

Das Kaufhaus Innenstadt Rottenburg (KIR) und der hgv Rottenburg bleiben gemeinsam mit den EinzelhändlerInnen dran am Thema generationenfreundliches Einkaufen.

Gestartet wurde die Initiative vor ziemlich genau einem Jahr. Mit diesen acht neuen Zertifizierungen hat Rottenburg das Ziel erreicht und ist die dritte generationenfreundliche Einkaufsstadt in Deutschland. Um dieses Ziel zu erreichen wurde das Projekt finanziell, personell und inhaltlich von KIR unterstützt. Auch der hgv unterstützt seine Mitglieder, die sich zertifizieren lassen, finanziell. Die Initiative „Generationenfreundliches Einkaufen“ geht vom Handelsverband Baden-Württemberg aus. Dieser hat gemeinsam mit PartnerInnen aus Politik, Handel sowie Senioren- und Verbraucherorganisationen das Thema Generationenfreundlichkeit in den Fokus gerückt. Gemeinsam wurde der Kriterienkatalog entwickelt, der von einem unabhängigen Prüfer für die Zertifizierung genutzt wird.

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Wichtig beim Thema Generationenfreundlichkeit ist es dem Handelsverband Baden-Württemberg, dass dieses ein Thema für unterschiedliche Zielgruppen ist. Denn auch darum geht es – den Blick zu schärfen und das eigene Geschäft mit anderen Augen zu sehen. Da fällt dann auf, was bisher schon alles für die Kundschaft getan und vielleicht nicht kommuniziert wird, weil es für den/die EinzelhändlerIn selbstverständlich ist. „Hier soll das Siegel an der Tür die Hemmschwelle für die Betroffenen senken, die sich manchmal nicht trauen nach Hilfe zu fragen, obwohl es für die meisten Rottenburger HändlerInnen selbstverständlich ist, bei einer Treppenstufe behilflich zu sein, Ware zum Kunden/zur Kundin zu bringen oder auch mal mit anpacken um einen Kinderwagen in den Laden zu tragen,“ so Frauke Daemgen (Wirtschaft Tourismus Gastronomie WTG).

Das Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ zeichnet Geschäfte aus, die den Einkauf für Menschen aller Altersgruppen und für Menschen mit Handicap so angenehm und barrierearm wie möglich gestalten. Älteren Menschen soll genauso wie Rollstuhlfahrern oder jungen Eltern mit Kinderwagen ein komfortabler Aufenthalt ermöglicht werden. Um das Qualitätszeichen zu erhalten, werden insgesamt 63 Kriterien überprüft, von denen mindestens 70 Prozent der möglichen Punkte erreicht werden müssen.

Nun nach einem Jahr ist eine relevante Anzahl an HändlerInnen und weiteren Institutionen zertifiziert worden, so dass am 31. Mai im Rahmen der hgv-Veranstaltung „Grill & Chill“ die Urkunde „Generationenfreundliche Einkaufsstadt“ überreicht wird.


Was heißt generationenfreundlich?

Trägt ein Geschäft das Qualitätszeichen, dann kann der Kunde sich darauf verlassen:

• dass er/sie dort sicher und bequem einkaufen kann,
• dass der Zugang zum Geschäft barrierearm ist,
• dass das Geschäft gut ausgeleuchtet ist,
• dass mögliche Gefahrenstellen ausreichend markiert sind,
• dass er/sie rutschfeste Böden vorfindet,
• dass die Gänge breit und nicht verstellt sind,
• dass die Preise und alle Auszeichnungen gut lesbar sind.
• dass Beratung und Ausschilderung von hinreichender Qualität sind,
• dass er/sie dort eine Sitzgelegenheit zum Ausruhen vorfindet.
  

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