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Neubau, Umbau & Sanierung

Der Obernauer Löwen-Sprudel im neuen Gewand

Das Familienunternehmen zeigt sein Verwaltungs- und Produktionsgebäude im frischen „Look“

09.12.2019
Das Firmengelände der Mineralheilquellen Löwen-Sprudel GmbH & Co. KG fügt sich harmonisch ins Neckartal ein. Privatbilder

Das Firmengelände der Mineralheilquellen Löwen-Sprudel GmbH & Co. KG fügt sich harmonisch ins Neckartal ein. Privatbilder

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Der „Obernauer Löwen-Sprudel“ ist ein Begriff in der Region und darüber hinaus. Mineralwasser aus der Quelle Löwen-Sprudel wird schonend entnommen und auf kurzen Transportwegen, ausschließlich in umweltfreundlichen Mehrwegflaschen aus Glas, zum Kunden transportiert. So garantiert Obernauer Löwen-Sprudel seit Generationen nachhaltige Qualität aus Familienhand. Seit über einhundert Jahren sind die Quellen im Familienbesitz. Exakt seit 1895.  

2018 haben die 5. und 6. Generation, Axel und Robert Geiger, sich entschlossen, das Ursprungsgebäude aus den 1890er-Jahren zu sanieren. Startschuss der Bauphase war im März 2019.
  

Hartmaier + Partner Freie Architekten BDA

Nicht nur der Obernauer Löwen-Sprudel selbst ist in der Region stark verwurzelt und stellt seine Produkte klimaneutral und umweltschonend her. Gerade bei der Auswahl der Handwerker und Materialien hat Familie Geiger auf die Nachhaltigkeit sowie auf das Handwerk aus der Region geachtet!
  

Die breite Produktpalette des Obernauer Löwen-Sprudels wird übersichtlich präsentiert. Nach der Sanierung der Räumlichkeiten erstrahlen die Büros und der große Konferenzraum in neuem Glanz. Bilder: Uhland2
Die breite Produktpalette des Obernauer Löwen-Sprudels wird übersichtlich präsentiert. Nach der Sanierung der Räumlichkeiten erstrahlen die Büros und der große Konferenzraum in neuem Glanz. Bilder: Uhland2

Sämtliche Türen und Fenster wurden ausgebaut und durch doppelt verglaste Zugangstüren und moderne Fenster, teilweise mit innen liegender Beschattungsmöglichkeit, ersetzt.

Das Hauptdach wurde frisch eingedeckt und in diesem Zuge auch der Dachstockboden mit 15 Zentimeter Dämmung neu aufgebaut. Das hat den Effekt, dass die Wärme in den Büros, aber auch in den Lager- und Produktionsräumen gehalten wird. „Das ist natürlich ein tolles ökologisches Konzept“, sagt Robert Geiger dazu. Der Dachstock bleibt somit unbeheizt, was unnötigen Energieverbrauch verhindert.
  

„Durch die Einsparung an Material und Zeit im Gegensatz zur Ausdämmung des Dachgebälks, konnten wir uns eine Photovoltaik-Anlage auf die Südseite des Daches setzen. Die bringt stolze 53 kWH Leistung. Das bedeutet, dass dadurch etwa 20 % des Eigenstromverbrauchs abgedeckt werden.“ Und wenn dann schon ein Gerüst aufgebaut ist – dann nutzen die Obernauer das kurzentschlossen dazu, auch die Fassade neu streichen zu lassen. „Da muss man halt flexibel sein“, meint Robert Geiger lachend.
  

Im Inneren des Gebäudes wurden die ursprünglichen Büroräume komplett ausgeschlachtet. Durch eine Erweiterung im Obergeschoss konnte der Büronutzraum sage und schreibe um mehr als die doppelte Fläche erweitert werden. So entstanden 11 Büroarbeitsplätze und 2 Besprechungszimmer. Davon ist eines für 4 Personen eingerichtet, das große, bietet sogar Platz für 8 Personen. Das ursprüngliche Großraumbüro für 8 Personen wurde bei dieser Gelegenheit zu Gunsten von Doppelbüro-Räumen für 2 Personen umgestaltet. Mit dieser Lösung kehrt mehr Ruhe in die einzelnen Räume ein, mit dem Ziel in angenehmster Atmosphäre arbeiten zu können.
  

Sämtliche Büros, Besprechungsräume, Aufenthaltsräume wie die Teeküche wurden neu ausgestattet. Neben höhenverstellbaren Schreibtischen erhalten alle Mitarbeiter/ innen ergonomische Arbeitsstühle. Die Räume wurden hell gestrichen, die Zimmer sind lichtdurchflutet. Neue Zimmertüren sind in hellem Ahorn mit XXL Glas-Ausschnitt gewählt um möglichst viel Licht in die Räume zu bringen.
  

Bestehende Heizkörper hat man durch Deckenstrahlplatten der Firma Sunline ersetzt. Die Wärme wird nun mittels Elektro-Steuerung effektiv auf die Räume verteilt. In den Heizstrahlplatten ist eine intelligente LED-Beleuchtung integriert, welche sich bei Bedarf dimmt. Die Elektrik wurde komplett neu installiert und auf eine KNX-Steuerung aufgebaut.
  

Das Unternehmen kann zurecht stolz sein auf diesen Kraftakt, meint Axel Geiger. „Dafür, dass wir schon so alt sind, stehen wir jetzt ganz schön modern da“, sagt er.
  

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