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Beruf & Bildung

Digitaler Wandel

30 Jahre Internet: Die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt - Gute Chancen mit Weiterbildung

03.06.2019
Regelmäßige Weiterbildung trägt dazu bei, individuelle Fähigkeiten jederzeit abrufen zu können. Bild: djd/Randstad Deutschland/thx

Regelmäßige Weiterbildung trägt dazu bei, individuelle Fähigkeiten jederzeit abrufen zu können. Bild: djd/Randstad Deutschland/thx

Das Jahr 1989 gilt als das Geburtsjahr des Internets – 30 Jahre später ist das World Wide Web aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Einer Digitalstudie der Postbank zufolge sind die Bundesbürger im Schnitt 46,2 Stunden pro Woche online, Tendenz weiter steigend. Nicht nur das Privatleben wird heute zu einem großen Teil von sozialen Netzwerken und Messengerdiensten geprägt - auch auf die Berufswelt hatte und hat die Digitalisierung gravierende Auswirkungen. Insbesondere die Geschwindigkeit, mit der sich die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte wandeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend.

Regelmäßige Weiterbildung - gute Chancen

Rund 90 Prozent der deutschen Arbeitnehmer sind deshalb der Ansicht, dass in der modernen Berufswelt lebenslanges Lernen unverzichtbar ist. Das ergab ein von einem führenden Personaldienstleister vorgelegtes „Arbeitsbarometer“. Knapp 67 Prozent glauben, dass sie etwa alle fünf Jahre ihre Kenntnisse auffrischen sollten, um ihre Beschäftigungschancen auf dem Arbeitsmarkt zu wahren, beziehungsweise zu verbessern. Die moderne Wissensgesellschaft benötige eine umfassende Mobilisierung von Kompetenzen. Zugleich wachse der Anspruch an jeden einzelnen Arbeitnehmer, sich aktiv und selbstbewusst mit diesem Wandel auseinanderzusetzen. Regelmäßige Weiterbildung trage dazu bei, individuelle Fähigkeiten jederzeit abrufen zu können. Weiter heißt es in dem Arbeitsbarometer, dass wer sich ein Leben lang weiterbilde und fachlich immer auf dem neuesten Stand sei, habe angesichts des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels optimale Beschäftigungschancen und sei damit gut gerüstet.

Mitarbeiter begeistern Für die Unternehmen geht es im Rahmen der Digitalisierung darum, Mitarbeiter zu begeistern und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Konkret müssten neue Technologien zur Verfügung gestellt, Prozesse strukturiert, Mitarbeiter weitergebildet und Ansprechpartner bereitgestellt werden, um Probleme frühzeitig zu erkennen: Denn nur so können schnell und flexibel passende Maßnahmen für Lösungen erarbeitet werden.“ Wissen sollte in diesem Zusammenhang am besten offen und mobil zur Verfügung stehen, vor allem durch e-Learning. Der Lernende entscheidet dabei selbst, wann und wo er welche Lerneinheiten durchnehmen möchte.

Englisch ist die Nummer 1

Fremdsprachen gehören fest zum Arbeitsalltag

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Do you speak Englisch?, könnte die Frage beim nächsten Bewerbungsgespräch lauten. 44 Prozent der deutschen Arbeitnehmer nutzen in ihrem Beruf Fremdsprachen. Die bestimmende Fremdsprache in deutschen Büros ist Englisch, gefolgt von Französisch und Russisch. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Job-Seite Indeed, für die deutschlandweit 2 299 Arbeitnehmer befragt wurden. Demnach benötigen 97 Prozent der Befragten, die in ihrem Job Fremdsprachen benötigen dafür die englische Sprache, 19 Prozent die französische und 12 Prozent die russische. Aufstrebende Business-Sprachen neben Russisch sind Türkisch (8,5 Prozent) sowie Chinesisch mit einem Nutzungsgrad von immerhin noch 4,5 Prozent. Interessant zudem, wie häufig sich die Deutschen am Arbeitsplatz in anderen Sprachen als auf Deutsch verständigen: 29 Prozent tun dies täglich, weitere 35 Prozent mindestens zwei bis drei Mal pro Woche. Die Arbeitswelt ist längst international geworden. Es gibt kaum noch ein Unternehmen, das nicht Zweigstellen, Partner oder Dienstleister im Ausland hätte. Das führt natürlich unter anderem zu einem faszinierenden kulturellen Austausch der arbeitenden Menschen untereinander. Dieser wird in erster Linie auf Englisch geführt. Für viele Menschen ist das übrigens ein besonderer Anreiz, wenn sie etwa auf Jobsuche sind.Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten gaben an, dass Arbeitgeber, bei denen viele internationale Kollegen zusammenarbeiten, für sie besonders attraktiv seien.

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