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Bauen, Wohnen & Garten

Energetische Sanierung

Gesund wohnen und mehr Wohnkomfort

26.04.2019
Das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus aus den 30er-Jahren wurde energetisch auf Vordermann gebracht. Mit zwei Erweiterungsbauten in Holz-Brettstapelbauweise wurde die Fläche im Erdgeschoss aufgestockt. Um den Passivhausstandard zu erreichen, wurden eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, eine solarthermische Anlage sowie eine Erdwärmepumpe für den geringen Restwärmebedarf installiert. Bilder: Zukunft Altbau

Das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus aus den 30er-Jahren wurde energetisch auf Vordermann gebracht. Mit zwei Erweiterungsbauten in Holz-Brettstapelbauweise wurde die Fläche im Erdgeschoss aufgestockt. Um den Passivhausstandard zu erreichen, wurden eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, eine solarthermische Anlage sowie eine Erdwärmepumpe für den geringen Restwärmebedarf installiert. Bilder: Zukunft Altbau

Viele Eigentümer wollen mit einer energetischen Gebäudesanierung in erster Linie Energie und Heizkosten einsparen. Ein Effekt, der sich nicht beziffern lässt, wird dabei häufig unterschätzt. Lüftungsanlagen, Dämmungen, eine optimierte Heizung und eine schadstoffarme Innenausstattung haben auch einen positiven Einfluss auf den Wohnkomfort und die Gesundheit der Hausbewohner. Darauf weist Zukunft Altbau hin, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm. Frische Luft und wohltemperierte Räume ohne Zugerscheinungen tragen erheblich zum gesunden und angenehmen Wohnen bei. Kalte Fußböden und Zimmerwände gehören nach einer energieeffizienten Modernisierung der Vergangenheit an.

Für viele Bewohner folgt nach dem Aufstehen am Morgen gewöhnlich der Gang zum Fenster. Der Austausch der verbrauchten, feuchten Nachtluft im Schlafzimmer gegen frische, trockene Luft von außen empfinden die meisten als angenehm. Das Durchlüften ist auch notwendig: Es verbessert die Luftqualität und senkt das Schimmelrisiko durch eine geringere Luftfeuchtigkeit. Als Richtwert gilt: In bewohnten Räumen sollten 60 Prozent Luftfeuchte nicht überschritten werden. Besonders wichtig ist der Luftaustausch auch nach dem Duschen, wenn die Luftfeuchtigkeit im Bad im Schnitt auf 70 bis 80 Prozent steigt. Diese Feuchtigkeit muss raus, sonst droht auch hier Schimmel.

Wer sich nicht selbst um das Lüften kümmern will, dem nehmen Lüftungsanlagen die Arbeit ab. „Vor allem, wenn neue Fenster eingebaut werden, sollten Eigentümer über den Einbau einer Lüftungsanlage nachdenken“, erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Undichte Fugen und Ritzen, durch die es bei alten Fenstern zieht und durch die viel Energie verloren geht, sind nicht mehr vorhanden. Wer dann nicht ausgiebig die Feuchtigkeit hinauslüftet, riskiert gesundheitsgefährdende Schimmelflecken. Denn es besteht die Gefahr, dass die Wände kälter sind als die Fenster und dort Feuchtigkeit kondensiert. Beim Fenstertausch ist es daher am besten, gleich die Fassadendämmung mitzudenken, rät Hettler. Weitere Feuchtigkeitsquellen sind Menschen und Pflanzen und das Trocknen von Wäsche. In einem Vier-Personen-Haushalt verdunsten täglich bis zu zehn Liter Wasser, die mit der Raumluft abgeführt werden müssen. Ausgeatmetes Kohlendioxid und Ausdünstungen von Möbeln und Teppichen erfordern ebenfalls einen regelmäßigen Luftaustausch in den Wohnräumen, sonst drohen Müdigkeit und Kopfschmerzen. Lüftungsanlagen in verschiedenen Ausführungen verhindern all diese Probleme. Sie filtern auch Feinstaub und Pollen aus der Luft.

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