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Bauen, Wohnen & Garten

Erinnerungen gut gepflegt

Dauergrabpflege durch Friedhofsgärtner entlastet die Angehörigen

15.03.2019
Bei der Grabgestaltung müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. So bestimmen Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnisse die Auswahl der Pflanzen. Der Friedhofsgärtner vor Ort kennt sich damit bestens aus. Bild: GdF, Bonn

Bei der Grabgestaltung müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. So bestimmen Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnisse die Auswahl der Pflanzen. Der Friedhofsgärtner vor Ort kennt sich damit bestens aus. Bild: GdF, Bonn

Ein Grab über Jahre hinweg ansprechend zu gestalten erfordert viel Einsatz. Bei aller Liebe und Wertschätzung für den Verstorbenen haben viele Angehörigen nicht die Kraft oder Zeit, alle anfallenden Arbeiten selbst zu erledigen. Eine große Anzahl von Hinterbliebenen übertragt die Versorgung des Grabes ihres verstorbenen Angehörigen deshalb an Friedhofsgärtner, auf deren Kompetenz sie voll vertrauen können. Den Umfang der gärtnerischen Leistung können die Hinterbliebenen ganz nach ihren persönlichen Wünschen vereinbaren: von der erstmaligen Grabgestaltung über die saisonale Bepflanzung, besondere Gestecke zum Todestag oder Totengedenktagen, bis hin zur kontinuierlichen Grabpflege. Die Stärke eines Dauergrabpflegevertrags: Er ist so individuell wie die Menschen, die ihn abschließen. Wer andernorts wohnt, wird auf Wunsch regelmäßig über den Pflegezustand des Grabs unterrichtet.

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Um die Hinterbliebenen zu entlasten, kann man schon zu Lebzeiten einen Vorsorgevertrag abschließen, der die Pflege des eigenen Grabes über Jahrzehnte regelt.

Grünes Refugium

Friedhofsgärtner fördern die biologische Vielfalt

Neben ihrer eigentlichen Bestimmung nehmen Friedhöfe vielschichtige Funktionen wahr: Sie sind Grün- und Erholungsräume für Menschen und Tiere, sie sind Spiegelbilder unserer Gesellschaft und damit kulturelles Erbe und sie sind auch Arbeitsplätze. Durch die kleinteilige Struktur bieten sie darüber hinaus vielfältige Lebensräume für Flora und Fauna.

Nicht nur in puncto Artenvielfalt laden Friedhöfe zu spannenden Entdeckungstouren ein, auch aus gärtnerischer Sicht sind sie unübertroffen abwechslungsreich. Vom klassischen Erdeinzelgrab bis zu gartenähnlichen Gemeinschaftsgrabanlagen finden sich die unterschiedlichsten Gestaltungsansätze. Allen gemein ist, dass immer mehr Menschen die Grabneuanlage und auch die dauerhafte Pflege in professionelle Hände legen. Denn so unterschiedlich die zugrunde liegenden Kundenwünsche, der Standort des Grabes auf dem Friedhof und der persönliche Kostenrahmen auch sind, die Friedhofsgärtner finden immer eine ansprechende Lösung.


Frühling auf dem Friedhof

Friedhofsgärtner machen aus einem Grab eine blühende letzte Ruhestätte

Wenn der Winter sich langsam verabschiedet, beginnt die Zeit der bunten, farbenfrohen Frühlingsbeete auf den Gräbern. Bilder: GdF, Bonn
Wenn der Winter sich langsam verabschiedet, beginnt die Zeit der bunten, farbenfrohen Frühlingsbeete auf den Gräbern. Bilder: GdF, Bonn

Neu erwachendes Leben auf dem Friedhof – klingt widersprüchlich? Dann wird es vielleicht Zeit, mal wieder über einen Friedhof zu schlendern, denn jetzt, im Frühling, summt es dort nur so vor Betriebsamkeit. Bienen, Hummeln und andere Nützlinge sind mit den ersten Sonnenstrahlen unterwegs, um Nektar und Pollen von den vielen Frühlingsblühern zu sammeln, die den Friedhof nun in frischen Farben erstrahlen lassen. Auch die Eichhörnchen sind sichtlich froh über das Ende der Winterpause, ausgelassen flitzen sie die Baumstämme hinauf und wieder hinunter. Sie lassen sich auch von den zahlreichen menschlichen Besuchern nicht stören, die jetzt mit Primeln, Stiefmütterchen und Gartenschaufeln ausgestattet den Gräbern ein frisches Aussehen verleihen oder aber nachsehen möchten, was die mit der Grabpflege beauftragten Friedhofsgärtner dieses Jahr wieder für stimmungsvolle Frühlingsbilder auf die Ruhestätten zaubern. Über allem liegt dabei oft eine geradezu heitere Stimmung: Überall grünt und blüht es, die Vögel zwitschern endlich wieder und nach getaner Arbeit kann man wunderbar auf einer Bank verschnaufen und die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen. Frühling, das bedeutet für die meisten Menschen vor allem eines: Farbe. Auch auf dem Friedhof ist die Aufbruchsstimmung zu spüren, Frühblüher in leuchtenden Farben sind in den Friedhofsgärtnereien besonders gefragt.

Erinnerungen gut gepflegt Image 1

Bunt mit Stil

Dass es dabei nicht langweilig wird, dafür sorgt nicht nur der vorangegangene Winter, sondern auch die stetig größere Auswahl. Bei den wohl beliebtesten Frühlingsvorboten beispielsweise, den Primeln und Hornveilchen, halten die Friedhofsgärtner neben den klassischen Varianten viele moderne Sorten von ganz besonderem Zauber bereit. Zarte Pastelltöne, Exemplare mit spektakulären Kontrasten und/oder Farbverläufen, gerüschte oder dichtgefüllte Blüten, für jeden Gestaltungsstil finden sich passende Pflanzen.

Auch die beliebten Bellis und Ranunkeln verleihen der Grabstätte gemeinsam mit Tausendschön, Vergissmeinnicht, Hyazinthen, Tulpen und Narzissen stimmungsvolles Frühlingsflair. Ob sie sich dann als buntes Band zwischen Grabstein, Einfassungspflanzen und Bodendeckern hindurchschwingen, sich als elegantes Ton-in-Ton-Ensemble präsentieren oder die letzte Ruhestätte mit farblich kontrastierenden floralen Ornamenten schmücken, hängt sowohl von persönlichen Vorlieben als auch von der Grabgröße und der grundlegenden Gestaltung ab. Die Friedhofsgärtner beraten gerne und übernehmen auf Wunsch auch die saisonal wechselnde Neubepflanzung und die dauerhafte Grabpflege. Fachgerecht umsorgt präsentiert sich die letzte Ruhestätte zu jeder Jahreszeit attraktiv – und in den kommenden Wochen frühlingsfrisch!


Gefühlen Ausdruck verleihen

Einmalige Grabmale mit persönlichem Stil

Ein Grabmal aus Naturstein, vielfach kombiniert mit anderen Materialien und individuell gestaltet, ist die Visitenkarte eines gelebten Lebens. Bild: BIV Steinmetze
Ein Grabmal aus Naturstein, vielfach kombiniert mit anderen Materialien und individuell gestaltet, ist die Visitenkarte eines gelebten Lebens. Bild: BIV Steinmetze

Grabmale aus Naturstein, nicht selten in Kombination mit anderen Materialien, sind die bleibende Visitenkarte eines gelebten Lebens. Für viele Jahrzehnte steht das Grabmal im Zentrum des Grabes und erinnert die Besucher an die Persönlichkeit und Individualität der beziehungsweise des Verstorbenen.

Wenn ein Mensch stirbt, ist dies für die Hinterbliebenen eine schwere, oft unfassbare Situation. Ihr Wunsch nach einer ganz persönlichen Erinnerung ist umso stärker, je enger das Verhältnis mit dem Verstorbenen war. Es gibt viele Möglichkeiten, der akuten Trauer und der langfristigen Erinnerung ein sehr individuelles Zeichen zu setzen. Das Grab auf dem Friedhof ist seit Jahrhunderten der Ort des Abschieds, des Gedenkens und der stillen Zwiegespräche mit dem Toten.

Im Zentrum des Grabes steht das Grabmal. Aus unterschiedlichen Materialien gefertigt, bietet es zahlreiche Möglichkeiten, den Gefühlen der Hinterbliebenen Ausdruck zu verleihen und an das Leben des Verstorbenen zu erinnern. Dabei sind der Name und die Lebensdaten das Herzstück, um das sich viele kreative Elemente ranken. Einer anspruchsvollen Gestaltung sind hier keine Grenzen gesetzt: Dem Steinmetz gelingt es mit handwerklichem Geschick, die Persönlichkeit des Toten ebenso widerzuspiegeln wie Hobbies oder besondere Vorlieben darzustellen.

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