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30 Jahre MAPET macht glücklich

Es war einmal auf der grünen Wiese

Jörg Pettenkofer und Ulrich Maser im Interview: Die beiden MAPET Geschäftsführer ziehen nach 30 Jahren Bilanz über gute und schlechte Zeiten.

21.10.2019
So sah das heutige Industriegebiet Siebenlinden in Rottenburg vor dreißig Jahren aus. Links neben dem Neubau des MAPET gab es eine Waschstraße. Weitere Gewerbeansiedlungen kamen erst später hinzu.

So sah das heutige Industriegebiet Siebenlinden in Rottenburg vor dreißig Jahren aus. Links neben dem Neubau des MAPET gab es eine Waschstraße. Weitere Gewerbeansiedlungen kamen erst später hinzu.

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Jörg Pettenkofer und Ulrich Maser sind die führenden Köpfe hinter MAPET. Aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen setzt sich auch der Firmenname zusammen. Seit fast 30 Jahren gehen die beiden Geschäftsmänner einen gemeinsamen beruflichen Weg. Im Interview lassen sie die letzten Jahre Revue passieren und denken über die Zukunft nach.
     

Architekturbüro Gert Zwönitzer

   
Was hat Sie bewegt, 1989 ein Fitnessstudio auf grüner Wiese zu gründen? Heute gibt es ja Fitnessstudios wie Sand am Meer.


Jörg Pettenkofer: Ich habe eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert und bin gleich nach der Ausbildung nach Amerika und habe mir dort den Fitnessmarkt angeschaut und mir Ideen geholt. Ich hatte sogar die große Ehre dort mit Arnold Schwarzenegger zu trainieren. Es war mit 16 Jahren schon mein Ziel und mein großer Wunsch, mein Hobby zum Beruf zu machen und eine hochwertige Fitnessanlage zu eröffnen.

Da es 1988 aber keine geeignete Immobilie gab, entschlossen wir uns, das Mapet auf der grünen Wiese zu bauen. Mit eine Größe von 2400 Quadratmetern war das Mapet damals eine der größten Fitnessanlagen in Deutschland und ich war am Ziel meiner Träume.
    

Lief es denn von Anfang an gut?

Pettenkofer: Nein, ganz und gar nicht. Der Fitnessbetrieb lief zwar sensationell, doch der Squash-Bereich zog uns jeden Monat mehr in die Tiefe. Auch das überdimensional große Bistro mit über 70 Sitzplätzen war nicht gewinnbringend. Unser Fehler: unsere Investoren wollten, dass wir uns breit aufstellen. Dieser Plan ging nicht auf. Wir hätten gleich von Beginn an den Fokus auf das Thema Gesundheit legen sollen. Das Absurde war, dass MAPET voll war, aber nicht gewinnbringend. 1993 gründeten wir dann eine Tochterfirma der MAPET GmbH, die Centercom EDV Systeme GmbH, eine Verwaltungssoftware für Fitness- und Freizeitanlagen – das war unser Trumpf. Damit konnten wir das MAPET sanieren und in einen neuen Standort in Tübingen investieren. Wieder auf der grünen Wiese, in Au-Ost. (schmunzelt).


Es war einmal auf der grünen Wiese Image 2


"Gesundheit hieß 1989 noch Krafttraining."

Jörg Pettenkofer, Mitinhaber MAPET


Es war einmal auf der grünen Wiese Image 3



"Wir wollen der Zeit unserer Kunden einen Wert geben."

Ulrich Maser, Mitinhaber MAPET
   


Was waren ihre aufregendsten Momente während der 30 Jahre?

Pettenkofer: Wir waren das erste Studio in Deutschland, das komplett mit dem damaligen Marktführer für Krafttrainingsgeräte „Cybex“ ausgestattet war. Diese kamen dank guter Beziehung per Container von den USA nach Rottenburg. Auch war die Auszeichnung vom Wirtschaftsministerium zum Dienstleister des Jahres 2002 mit Preisgeld sehr emotional.
   

Was waren Ihre lehrreichsten Erfahrungen in diesen 30 Jahren?

Ulrich Maser: Es ist immens wichtig, Spezialisten zu beschäftigen beziehungsweise auszubilden. Man muss nicht alles anbieten. Wir setzten von Anfang an voll auf Gesundheit. Man muss sich einfach auf das, wofür man brennt, konzentrieren. Und das ist bei uns Qualität und Nachhaltigkeit. Gesundheit durch Training, so die Devise. Das richtige Körpergefühl zu entwickeln, das ist das, was zählt.

Außerdem haben wir natürlich aus dem Fiasko im ersten Geschäftsjahr gelernt und würden heute gutgemeinte Ratschläge und Tipps gesund hinterfragen. Aber mit Anfang 20 ist man doch noch grün hinter den Ohren. (schmunzelt).

Wie sehen Sie heute den Fitness- und Gesundheitsbereich und welche Rolle spielt MAPET?

Maser: Es gilt, Fitness und Gesundheit zu trennen. Fitness hat eine inflationäre Entwicklung angenommen. Qualitativ hochwertige Angebote hingegen sind eher rar gesät. Wir bei MAPET haben uns vor 30 Jahren schon der Gesundheit verschrieben und dies mit hohem Qualitätsanspruch. Wir bieten deshalb heute, mit unserer 30-jährigen Erfahrung, ganzheitliche Konzepte, Zeiteffizienz und einen exzellenten Wirkungsgrad. Was uns dabei auch enorm hilft ist unser Partnernetzwerk mit Spezialisten aus dem Gesundheitsbereich wie zum Beispiel dem Orthopädisch Chirurgischen Centrum (OCC) oder auch dank der Kooperation mit Dr. Kurt Mosetter, mit denen wir unseren ganzheitlichen Ansatz individuell bei den einzelnen Kunden umsetzen können.
   

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