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Zweirad-Frühling

Fahrradkauf: Auf die Anpassung kommt es an

Kinderräder: Zwischen Alltag und Sportgerät

18.03.2019
Darumist auch beimhochwertigen neuen Rad die richtige Sitzposition so wichtig

Darumist auch beimhochwertigen neuen Rad die richtige Sitzposition so wichtig

Radfahren liegt im Trend, vor allem die Nachfrage nach EBikes wächst weiter stark. Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZEV) wurden 2017 in Deutschland 720 000 E-Bikes verkauft, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Generell, so der ZEV, gehe die Tendenz der Bundesbürger zum Kauf von Fahrrädern mit hochwertiger Ausstattung. Woran man bei einem teuren Drahtesel auf keinen Fall sparen sollte, ist die korrekte Radgeometrie. Mit ihr wird die Wirbelsäule geschont und man ist kraftsparend unterwegs, dank optimaler Sitzposition ist eine geringere Halt- und Stützarbeit des Körpers notwendig. Ist der Sitz aus biomechanischer Sicht dagegen nicht korrekt eingestellt, kann der Po schmerzen, können Rücken und Nacken verspannen und die Hände kribbeln oder immer wieder „einschlafen“. So wird man auch an einem teuren Fahrrad keinen Spaß haben. 

Bikefitting: Mensch und Maschine aufeinander abstimmen 

Auch bei hochwertigen Rädern ist die richtige Sitzposition keinesfalls „automatisch“ auf den Fahrer oder die Fahrerin eingestellt. Die entsprechende Adjustierung nennt man Bikefitting. Dabei werden Mensch und Maschine so aufeinander eingestellt, dass der Mensch optimale Leistung erbringen kann, ohne dass dabei seine Gesundheit leidet. Das Rad besteht aus den drei Kontaktstellen Hintern/ Sitz, Hände/Griff und Füße/ Pedale. Wenn es nicht an den Menschen und seine anatomischen Gegebenheiten angepasst wird, kann es immer wieder zu den typischen Beschwerden kommen. Zur richtigen Sitzposition und zum passenden Sattel können spezialisierte Fachhändler beraten, sie stellen den Sattel optimal ein. Mithilfe eines sogenannten Physiotherameters wird die Druckbelastung am Sattel gemessen und daraufhin die korrekte Sitzgeometrie ermittelt beziehungsweise angepasst.

Noch mehr Fahrkomfort beimneuen Fahrrad

Das neue Rad kann aber nicht nur ergonomisch optimal eingestellt werden, im Fachhandel gibt es zudem auch Zubehör wie etwa gefederte Sattelstützen oder ergonomische Griffe, die für deutlich mehr Komfort sorgen.

Gut vorbereitet in die Fahrradsaison

So schützt man sein Fahrrad und E-Bike am besten vor Diebstahl

Fahrräder und E-Bikes sind teuer. Eine Fahrradversicherung erstattet den Schaden, wenn das Rad geklaut wird. Bild: djd/DEVK/pipapur - stock.adobe.com
Fahrräder und E-Bikes sind teuer. Eine Fahrradversicherung erstattet den Schaden, wenn das Rad geklaut wird. 
Bild: djd/DEVK/pipapur - stock.adobe.com

In der warmen Jahreszeit schwingen sich viele regelmäßig in den Sattel, unternehmen Ausflüge ins Grüne oder nutzen den Drahtesel für Einkäufe und den Weg zur Arbeit. Für das beliebte Fortbewegungsmittel geben die Deutschen immer mehr Geld aus. Ein neues Fahrrad kostet schnell über 1000 Euro. Für E-Bikes sind sogar Preise ab 2500 Euro aufwärts üblich. Umso ärgerlicher, wenn das Rad plötzlich geklaut wird. Wie aber kann man sich gegen Diebstahl schützen? Und welche Versicherung zahlt eigentlich bei Fahrradklau?

In ein gutes Schloss investieren

Ein gutes Schloss ist der beste Schutz gegen Langfinger. Massive Bügel-, Panzerkabel- oder Kettenschlösser sind die sicherste Wahl. Wenn möglich, sollte der Drahtesel mit dem Rahmen immer an einem festen Gegenstand, einem Fahrradständer oder Laternenpfahl angeschlossen werden. Außerdem hilft es, das Fahrradschloss nicht auf Bodenhöhe anzubringen, denn dann können Diebe ihr Werkzeug am Boden abstützen. Was nicht jeder weiß: Wird das Fahrrad geklaut, greift nicht automatisch die Hausratversicherung. Sie zahlt oft nur, wenn es aus der eigenen Wohnung, dem abgeschlossenen Keller oder der Garage gestohlen wird.

Fahrradversicherung abschließen

Daher empfiehlt es sich, zusätzlich eine Fahrraddiebstahlversicherung abzuschließen – als Zusatzbaustein zur normalen Hausratversicherung. Damit ist das Rad auch versichert, wenn es etwa vor einem Geschäft, Schwimmbad oder im Park geklaut wird. Der Diebstahlschutz gilt rund um die Uhr.

Es empfiehlt sich auch, E-Bikes und Fahrräder zu codieren. Zum einen erschwert eine persönliche Codierung den Weiterverkauf des Diebesguts, zum anderen kann die Polizei, falls das Rad gefunden wird, den Eigentümer leichter ermitteln. Einen solchen Codierservice bieten zum Beispiel die Polizei, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) oder auch Fahrradfachhändler an.

Für registrierte Fahrräder gibt es bei der Polizei einen „Finger weg! Mein Rad ist codiert!“- Aufkleber. Der schreckt Langfinger ab – denn codiertes Diebesgut ist schwer verkäuflich.

Vor der ersten Ausfahrt

Was ist bei der Reinigung eines E-Bikes zu beachten?

In der warmen Jahreszeit unternehmen viele gerne einen Radausflug ins Grüne. Bild: djd/DEVK/ARochau - stock.adobe.com
In der warmen Jahreszeit unternehmen viele gerne einen Radausflug ins Grüne. Bild: djd/DEVK/ARochau - stock.adobe.com

Ein Fahrrad ist nur so gut wie sein Pflegezustand: Dieser Satz gilt auch für E-Bikes. Die Reinigung der elektrifizierten Räder ähnelt in vielen Punkten denen eines Rades ohne E. Jedoch gibt es einige Besonderheiten zu beachten.

Putzen und Pflegen

Ob im Keller eingelagert oder den Winter über durchgefahren: E-Bikes brauchen vor der ersten Fahrt der Saison eine gewisse Pflege. Für die Reinigung von grobem Schmutz und Dreck ist lauwarmes Wasser wie bei herkömmlichen Rädern ein probates Mittel. Von einer Reinigung mit Hochdruckgeräten ist abzuraten, da neben den Komponenten auch die Steckverbindungen der stromführenden Kabel beschädigt werden können.

Akku richtig handhaben

E-Bikes fahren mit Lithium-Ionen- Akkus, die besonders pflegeleicht sind. Dennoch handelt es sich beim Akku um ein Verschleißteil. Falls der Akku keine Reaktion mehr zeigt, ist der Gang zum Fachhändler unvermeidlich. Im Schadensfall muss der Akku mit einem baugleichen Modell ausgetauscht werden. Um Schädigungen zu minimieren, sind ein paar Tipps zu beachten. Der Ladevorgang erfolgt am besten bei Zimmertemperatur. Darum lassen sich die meisten Akkus auch vom Rad trennen und mitnehmen.

Der Akku sollte außerdem bei Inbetriebnahme über zehn Grad warm sein. Außerdem empfiehlt es sich, den Akku möglichst nicht komplett leerzufahren und regelmäßig, am besten nach jeder Fahrt, wieder aufzuladen.

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