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60 Jahre Fenster Ruoff in Bodelshausen

Fensterbau aus Leidenschaft

60 Jahre Fenster Ruoff: Das schwäbische Familienunternehmen in Bodelshausen entwickelte sich vom Ein-Mann-Betrieb zu einem der führenden großen Fensterbauern in Baden-Württemberg.

20.09.2019
Referenzobjekte sind: das Hotel Kronasar im Europapark. Bilder: Fenster Ruoff

Referenzobjekte sind: das Hotel Kronasar im Europapark. Bilder: Fenster Ruoff

Senior Willy Ruoff erinnert sich noch ganz genau an die Anfänge der Firma Ruoff: Im Jahr 1959 meldete er seinen Feierabendbetrieb im Stall des elterlichen Bauernhauses in der Bachgasse in Bodelshausen an. Tagsüber arbeitete der junge Firmengründer in einem Reutlinger Glaserbetrieb. Dort hatte er auch seine Lehre als Glaser und Fensterbauer absolviert. „Die ersten Monate bin ich jeden Tag mit dem Fahrrad nach Reutlingen gefahren und abends wieder zurück“, erzählt Willy Ruoff. Doch sein Chef kaufte dem fleißigen Lehrling bald ein Monatsticket für die Bahn, später sogar einen Roller. „Er hat mich immer gefördert.“ Es waren andere Zeiten und einfachste Verhältnisse. Der Gehaltsschein aus dem Jahr 1953 zeigt es schwarz auf weiß: 45 DM Lehrgeld gab es im Monat bei 228 Stunden.
    

Für die erste Maschine zur Rahmenherstellung, die sich der junge Firmengründer gekauft hatte und die in der Ausstellung zum 60-jährigen Firmenjubiläum zu sehen sein wird, musste er seinen Kraftfahrzeugschein als Pfand hergeben. „Wir haben mit weniger als nix angefangen“, sagt Willy Ruoff und kann im Rückblick selbst kaum glauben, was aus seinem Ein-Mann-Betrieb heute geworden ist: Einer der führenden großen Fensterbauer in Baden-Württemberg mit 80 Mitarbeitern und 45 Monteuren. „Vor dem Erfolg steht die Arbeit“, lautet seit jeher das Motto des Firmengründers, der es so geschafft hat, die Tugenden eines urschwäbischen Familienbetriebes mit modernsten Technologien zu verbinden. „Meine wichtigste Unterstützung in all den Jahren war meine Frau Liese und meine drei Kinder, die den Betrieb zwischenzeitlich eigenverantwortlich leiten“, sagt Willy Ruoff. Liese Ruoff kommt heute noch jeden Tag in die Firma, bearbeitet die Post und springt ein, wo es klemmt. Sie ist die „gute Seele unserer Firma“, sagt Tochter Heidi Stapf. Seit 2003 hat die zweite Generation die Geschäftsleitung übernommen: Diplomingenieur Thomas Ruoff leitet den Bereich für die Holz- und Holz-Aluminiumfenster, Diplombetriebswirt Wolfgang Ruoff ist der Spezialist für den Kunststoffbereich und Diplombetriebswirtin Heidi Stapf ist für den kaufmännischen Bereich zuständig.
    

Fensterbau aus Leidenschaft Image 1

„Die Marktposition, die wir heute über die Grenzen von Deutschland vertreten, konnten wir uns nur zusammen mit unseren zuverlässigen und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Partnern erarbeiten“, betont Willy Ruoff, „so mussten wir in den vergangenen 60 Jahren nie Kurzarbeit machen.“ Das Thema Ausbildung spielt bei Fenster Ruoff seit jeher eine große Rolle. Viele der langjährigen Mitarbeiter haben im Unternehmen gelernt.

Führendes Hightech-Unternehmen

Zirka 300 000 Fenstereinheiten im Jahr werden auf dem 8500 Quadratmeter großen Firmengelände in Bodelshausen hergestellt. Fenster Ruoff ist ein Vollsortimenter aller auf dem Markt existierender Fenstersysteme: Holz, Kunststoff, Alu und Holz-Alu.

Neben der Herstellung, Lieferung und Montage der Fenster bietet Fenster Ruoff auch Rollladen, Außen-Jalousien, Fliegengitter sowie die Ausführung verschiedener absturzsichernder Maßnahmen bei geschosshohen Fenstern an. Fassadenelemente gehören ebenfalls zum Angebotsspektrum.
  


"Vor dem Erfolg steht die Arbeit."

Willy Ruoff Seniorchef Fenster Ruoff


Die Ansprüche an moderne Fenster sind in den vergangenen Jahren gestiegen und die Entwicklung in dem Bereich war enorm: Bis zur Marktreife des Isolierglasfensters in den Siebzigerjahren stand das Verbundfenster für Energieeffizienz. Auf die Zweifach-Isolierverglasung folgte die Dreifach- Isolierverglasung, die Rahmen wurden immer dicker und sind von vier Zentimetern auf acht Zentimetern erhöht worden. Mit der Rahmentiefe wurde die Gasfüllung im Inneren des Glases erhöht und die Dämmstoffe im Rahmeninnere dichter. Verbesserter Wärmeschutz, verbesserter Schallschutz und mehr Einbruchsicherheit sind die Vorteile moderner Fenster. Neue Herausforderungen birgt die Entwicklung für die Monteure: je dicker die Hölzer und Gläser, desto schwerer auch ihr Gewicht.
     

„Die Anforderungen auf den Baustellen werden immer komplexer und erfordern fachübergreifende Kompetenzen“, sagt Wolfgang Ruoff, „unser Vorteil ist: Wir können alle Anforderungen bedienen und die verschiedensten Bedürfnisse abdecken – unkompliziert und flexibel, alles aus einer Hand.“
      

So sieht innovative Produktentwicklung aus: Das Kunststofffenster bedient höchste Anforderungen an Wärmeschutz, Schallschutz und Einbruchschutz ebenso wie an das Design und die Bedienungsfreundlichkeit. Bild: Fenster Ruoff
So sieht innovative Produktentwicklung aus: Das Kunststofffenster bedient höchste Anforderungen an Wärmeschutz, Schallschutz und Einbruchschutz ebenso wie an das Design und die Bedienungsfreundlichkeit. Bild: Fenster Ruoff

Ob es sich um ein deutschlandweites Großobjekt oder ein Privathaus in der Region, um einen Neubau oder einen Altbau handelt – Fenster Ruoff ist die anerkannte Marke für absolute Spitzenqualität, handwerkliche Präzision und Innovationskraft und steht für ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Innovativ und nachhaltig ist übrigens nicht nur das Endprodukt, sondern die gesamte Produktion: Geheizt wird ausschließlich mit dem Abfallprodukt „Holzspäne“. Fast 50 Prozent des Strombedarfs kann über die Fotovoltaikanlage gewonnen werden. Effizient und umweltfreundlich ist auch das Lackrückgewinnungssystem.

Fenster Ruoff baut Fenster für die Zukunft. Wie sieht die Zukunft im eigenen Unternehmen aus? Die dritte Generation steht schon in den Startlöchern. „Wir haben acht potentielle Nachfolger“, scherzt Thomas Ruoff. Einer von Ihnen macht gerade eine Ausbildung zum Glaser- und Fensterbauer. Das ist auch dem Senior wichtig: „Man muss das Handwerk von der Pike auf lernen“, sagt Willy Ruoff. Er selbst kommt noch jeden Tag in die Firma – und das mit großer Freude.
   


Großprojekte, private Gebäude, Altbau oder Neubau: Fenster Ruoff ist die anerkannte Marke für absolute Spitzenqualität.
   

Das Firmengebäude von Marc Cain in Bodelshausen
Das Firmengebäude von Marc Cain in Bodelshausen
Das Gesundheitszentrum Mössingen
Das Gesundheitszentrum Mössingen
Die Kreissparkasse Tübingen am Lustnauer Tor
Die Kreissparkasse Tübingen am Lustnauer Tor
Das Bild zeigt ein Privathaus in der Region
Das Bild zeigt ein Privathaus in der Region
CaptiFirmengebäude Marc Cain.on
CaptiFirmengebäude Marc Cain.on

VON DAMALS BIS HEUTE

1937 Geburtsjahr von Betriebsgründer Willy Ruoff
1959 Meisterprüfung zum Glasermeister und Anmeldung zum Meisterbetrieb
1961 Der zweite Mitarbeiter wird eingestellt
1963 Bau einer Werkhalle am heutigen Standort auf grüner Wiese Die Mitarbeiterzahl steigt ständig an.
1972 Bau einer zweiten Produktionshalle
1978 Drei weitere Werkhallen werden erstellt.
1996 Erwerb eines weiteren Grundstücks, hier entsteht das Werk II für die Kunststoff-Fenster-Fertigung, in den Folgejahren entstehen zwei weitere Lagerhallen
2009 Verleihung des Goldenen Meisterbriefs im Landratsamt Tübingen - von über 70 Geehrten ist Willy Ruoff der Jüngste

Weitere Tätigkeiten von Willy Ruoff:
1964 bis 1967 Schriftführer der Glaserinnung Tübingen
1967 bis 1972 Vorstandsmitglied der Glaserinnung Tübingen
1971 bis 1980 Gemeinderatsmitglied in Bodelshausen
1990 bis 2005 Erster Vorsitzender des sozialpolitischen Ausschusses in Baden-Württemberg Sechs Jahre Vorstand im VfB Bodelshausen
seit Jan. 2019 Ehrenvorsitzender des VfB Bodelshausen
1995 Willy Ruoff wird von der Handwerkskammer Reutlingen mit dem silbernen Handwerkszeichen ausgezeichnet.

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