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Wirtschaft & Finanzen

Grundzüge der Geldanlage

Um erfolgreich Geld anzulegen, gibt es einige Grundregeln, die unbedingt beherzigt werden sollten.

23.04.2019

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Kreissparkasse Tübingen

Der gemeinnützige Verbraucher-Ratgeber Finanztip berät rund um Finanzfragen und Anlagemöglichkeiten. 

Erst Schulden tilgen 

Schulden zurückzuzahlen ist die beste Form der Geldanlage. Denn fast immer sind die Zinsen auf bestehende Kredite deutlich höher als die zu erwartenden Renditen Ihrer Anlagen. Prüfen Sie also zunächst, ob Sie alte Kredite ablösen oder Ihren Dispokredit ausgleichen können. Auch eine Sondertilgung für Ihre Baufinanzierung lohnt sich. 

Gesamtes Vermögen betrachten 

Einen gewissen Anlagebetrag einzeln zu betrachten ist nicht sinnvoll. Die richtige Anlage hängt von Ihren gesamten Vermögensverhältnissen und persönlichen Voraussetzungen ab. Wenn Sie bereits größere Beträge in sicheren Anlageformen wie Tagesgeld oder klassischen Riester-Renten haben, können Sie es sich leisten, von dem anzulegenden Geld einen Großteil in Aktien zu investieren. Wenn Sie allerdings neben dem anzulegenden Betrag nur noch über eine kleinere Summe, beispielsweise in einem Bausparvertrag, verfügen, sollten Sie eher keine zu hohen Risiken eingehen. Berücksichtigen Sie auch Ihr Arbeitsverhältnis und Gehalt. Ein Beamter kann zum Beispiel mehr Risiko auf sich nehmen als ein Selbstständiger, der seine künftige Auftragslage nicht sicher kalkulieren kann.

thallos AG

Größere Renditechancen bedeuten mehr Risiko

Bei der Geldanlage gilt: Hohe Renditen werden Ihnen nicht geschenkt. Langfristig können Sie beispielsweise mit Aktien bessere Renditen erzielen als mit Tagesgeld und Festgeld. Dafür müssen Sie aber das Risiko von zwischenzeitlichen Kursverlusten an den Börsen in Kauf nehmen. Eine weiterführende Betrachtung von Risiken bei der Geldanlage finden Sie im Ratgeber Risikoprofil.

Langer Anlagehorizont gleicht Schwankungen aus

Grundsätzlich hängt Ihr Anlageerfolg auch von der Anlagedauer ab. Steigen Sie etwa zu hohen Kursen in ein Aktieninvestment ein und nach einer Krise in Panik wieder aus, können große Teile des Vermögens vernichtet sein. Dies sollten Sie unbedingt vermeiden. Ein langer Atem ist bei der Anlage unbedingt empfehlenswert. Denn selbst noch so schwere Rücksetzer am Aktienmarkt können über die Zeit eher ausgeglichen werden. Die beständigsten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie Ihrer Strategie langfristig treu bleiben – und nur im Notfall groß umschichten.

Breite Streuung schützt vor großen Verlusten

Wenn Sie Ihr Geld auf mehrere Anlageformen aufteilen, können Sie Ihr Portfolio vor größeren Verlusten oder gar einem Totalverlust schützen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn sich die einzelnen Positionen unterschiedlich im Wert entwickeln. Durch die Streuung, auch Diversifikation genannt, auf mehrere Anlageklassen lassen sich Verluste mit einer Anlage durch mögliche Gewinne anderer Positionen wieder auffangen.

Geringere Kosten verbessern die Rendite deutlich

Während nahezu alle Tages- und Festgeldkonten nichts kosten, fallen bei Aktienfonds manchmal hohe Verwaltungsgebühren an. So sind zwei Prozent des Anlagebetrages pro Jahr keine Seltenheit. Deshalb empfehlen wir anstelle teurer, aktiv verwalteter Aktienfonds kostengünstige Indexfonds, die oft mit einem Zehntel der Kosten auskommen. ETFs bilden einen Aktienindex, etwa den Dax, Dow Jones oder Weltaktienindex MSCI World, nach. Finanztip hat ausgerechnet, dass Sie mit Indexfonds bei einem Anlagebetrag von 20 000 Euro über 25 Jahre mehr als 17 000 Euro Managementgebühren sparen können.

Info Mehr Informationen unter: www.finanztip.de/Geldanlage

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