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Bauen, Wohnen & Garten

Hallo Herbst!

Das große Finale startet: mit leckeren Früchten, bunten Blättern und farbenfrohen Blüten.

25.09.2019
Dauerblüher: Selbst nach den ersten Frösten stellt der Sonnenhut (Rudbeckia) die Blüte nur widerwillig ein. Herrlich wirkt dazu das rot überlaufene Laub einer Ligularia. Bild: GMH/Bettina Banse

Dauerblüher: Selbst nach den ersten Frösten stellt der Sonnenhut (Rudbeckia) die Blüte nur widerwillig ein. Herrlich wirkt dazu das rot überlaufene Laub einer Ligularia. Bild: GMH/Bettina Banse

Wenn die Tage kürzer und kühler werden, haben Astern, Chrysanthemen und Dahlien ihren großen Auftritt. Ihre farbenfrohen Blüten leuchten in der Herbstsonne und sorgen für gute Laune. Für den Balkonkasten bieten sich Kissen-Astern und Zwerg-Dahlien an. Sie bleiben eher niedrig und kommen besser mit dem Herbstwind zurecht. Außerdem sind sie insektenfreundlich – ebenso wie Prachtkerze (Gaura), Elfenspiegel (Nemesia) und Heidekraut (Erica). Die Sommeroder auch Besenheide (Calluna) sorgt mit ihren bunten Knospen noch im Spätherbst für langanhaltende Farbtupfer.

Schmuckes Blattwerk

Ein schönes Blatt bekommt im Herbst besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade Purpurglöckchen (Heuchera) bestechen nun durch ihr farbiges Laub. Je nach Sorte setzen die Schmuckstauden unterschiedliche Akzente im Kübel – von Goldgelb bis Weinrot. Manche Purpurglöckchen blühen noch im Herbst und können Insekten so auch Nahrung bieten.

Aber auch graulaubige Stauden wie Weißfilziges Greiskraut, Salbei und Stacheldrahtpflanzen kommen jetzt schön zur Geltung. W Die Große Fetthenne wartet zudem mit zahlreichen kleinen Blüten auf und versorgt Insekten mit wichtiger Nahrung. Zierkohl wiederum empfiehlt sich für alle, die einen außergewöhnlichen Hingucker für das Kübel-Ensemble suchen.
   

Mit ihren hübschen Blüten und ihrem schmucken Blatt sorgen Prachtkerze, Lampenputzergras, Elfenspiegel‚ Honiggras und Purpurglöckchen für Herbststimmung auf Balkon und Terrasse. Bild: GMH/FGJ
Mit ihren hübschen Blüten und ihrem schmucken Blatt sorgen Prachtkerze, Lampenputzergras, Elfenspiegel‚ Honiggras und Purpurglöckchen für Herbststimmung auf Balkon und Terrasse. Bild: GMH/FGJ

Filigranes Windspiel

Ziergräser fangen die Herbststimmung auf der Terrasse und dem Balkon besonders schön ein. Sie verleihen einer Bepflanzung nicht nur Struktur und Höhe. Wenn der Wind mit den filigranen Blättern und Blütenständen spielt, wirken sie auch lebendig. Für Kübel und Balkon eignen sich niedrig wachsende Varianten von Federgras (Stipa) und Lampenputzergras (Pennisetum) sowie Japanisches Blutgras (Imperata) und Blauschwingel (Festuca). Die ersten kühlen Nächte verleihen den pflegeleichten Gewächsen zusätzlichen Reiz: Der Raureif verwandelt sie in spätherbstliche Kunstwerke und sorgt so für das erste winterliche Flair auf Balkon und Terrasse.

Pflegeleichte Ensembles

Die kühlen Herbsttemperaturen sind für robuste Herbststauden in der Regel kein Problem. Da sie nicht mehr so stark wachsen, können sie dicht gepflanzt werden. Auch gedüngt werden müssen sie nicht. Offene Erde lässt sich mit Pinienrinde oder buntem Herbstlaub abdecken. In frostigen Nächten sollten Gefäße, Grün und Blüten kurzzeitig mit einem Vlies geschützt werden – so können die Pflanzen auch an grauen Spätherbsttagen noch lange Freude bereiten.
   

Stauden stehen lassen

Wildstauden gehören in jeden Naturgarten. Auch wenn sie jetzt kein so großer Blickfang mehr sind wie im Frühling oder Sommer: Einige Wildbienenarten nutzen die verblühten, hohlen Pflanzenstängel noch als Winterquartier. Die Samenstände verblühter Stauden bieten im Winter zudem Nahrung für viele Gartenvögel. Quelle: NABU Baden-Württemberg
   

Kreative Akzente

Gartengestaltung mit Natursteinen

Lavendel, Perlkörbchen und der extravagante Hopfen-Dost krönen die elegante Sandsteinmauer. Am Fuß schmückt sie eine Bordüre aus Spanischen Gänseblümchen. Bild:GMH/Anne Eskuche
Lavendel, Perlkörbchen und der extravagante Hopfen-Dost krönen die elegante Sandsteinmauer. Am Fuß schmückt sie eine Bordüre aus Spanischen Gänseblümchen. Bild:GMH/Anne Eskuche

Seit jeher übt Naturstein auf die Menschen eine große Faszination aus. Seine zeitlose Schönheit, die keiner Modeschwankung unterworfen ist, macht Naturstein zum prägenden Gestaltungselement von hoher Individualität. 
   

Besonders im eigenen Garten harmoniert Naturstein auf unvergleichliche Art im Wechselspiel mit Wasser, Pflanzen und Holz. Kein anderes Material verbindet anspruchsvolle Optik, Funktionalität und Wertbeständigkeit auf so ideale Weise.

Je nach Farb-, Form- und Materialwahl und durch die Art der Wegeführung bekommt der Garten seine ganz spezielle individuelle Note. Granit, Basalt oder Porphyr fügen sich genauso harmonisch in das jeweilige Ambiente ein wie Sand- und Kalkstein – egal ob es sich um einen wildromantischen Naturgarten oder eine bewusst strukturierte Oase handelt.

Als Mauer, Pflasterbelag oder Vogeltränke bietet Naturstein noch weitere Vorteile: Er ist ausgesprochen langlebig und wird im Laufe der Jahre immer schöner. Wer nicht so lange warten möchte, kann auch gleich antikes Baumaterial verwenden.
   

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