Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.OKWeitere Informationen
Anzeige

Top Job am 18. Juli in Freudenstadt

Handwerk hat Zukunft

Handwerksberufe schaffen Lebensqualität und zukunftsfähige berufliche Perspektiven

15.07.2019
Schilder- und Leuchtreklamehersteller, einer von rund 130 Ausbildungsberufen im Handwerk. Bild: AMH

Schilder- und Leuchtreklamehersteller, einer von rund 130 Ausbildungsberufen im Handwerk. Bild: AMH

Anzeige
Advanced Knitting Technology Memminger-IRO GmbH
Wir Gastfreunde
OberlinHaus

Es gibt viele gute Gründe für eine Ausbildung im Handwerk. Technisches Verständnis, die Lust am Tüfteln, Kreativität, ein Gefühl für Farben und Formen, die Freude am Umgang mit Menschen – im Handwerk lassen sich Fähigkeiten und Interessen so vielseitig verwirklichen wie in keinem anderen Wirtschaftsbereich. 

Und noch etwas kommt hinzu: die innere Zufriedenheit, am Ende des Arbeitstages zu sehen, was man geschafft hat. Und davon profitieren letztendlich alle: Denn nach wie vor geht im heutigen Alltag nichts ohne das Handwerk – die Produkte und Dienstleistungen sichern das Überleben, sorgen für ein angenehmes Zuhause, erfüllen individuelle Wünsche und schaffen Lebensqualität. Mit seinen rund 130 Ausbildungsberufen bietet das Handwerk Jugendlichen hervorragende berufliche Perspektiven – unabhängig vom Schulabschluss oder der Herkunft.

Das Geschäftsklima in den meisten Branchen befindet sich auf einem Rekordhoch. Fachkräftenachwuchs wird von vielen Handwerksbetrieben händeringend gesucht. Das sind gute Aussichten für bestehende und angehende Handwerkerinnen und Handwerker. Immer mehr Abiturienten sehen das auch so. 14,2 Prozent der Azubis im Bezirk der Handwerkskammer Reutlingen haben einen Gymnasialabschluss – Tendenz weiter steigend.

Zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten eröffnen zudem vielversprechende Karrierewege. Mit dem Meisterbrief in der Tasche kann man sein eigener Chef werden – das ist in der Industrie nur selten möglich. Nicht zu vergessen: Vom ersten Tag der Ausbildung an gibt es eine Vergütung.

Wer noch überhaupt keine Vorstellung davon hat, was für Ausbildungsberufe es im Handwerk gibt, der sollte sich vorab aufhttps://handwerk.de/gewerbe einmal schlau machen. Dort werden über 130 Ausbildungsberufe und die dazugehörigen Profile vorgestellt.

Das Beraterteam Ausbildung der Handwerkskammer Reutlingen ist für alle Schülerinnen und Schüler da, die Informationen und Beratung wünschen. Sie können einfach anrufen oder einen Termin für eine Beratung vereinbaren.

Die Lehrstellenbörse im Internet zeigt alle registrierten offenen Ausbildungsplätze im Kammerbezirk der Handwerkskammer Reutlingen an. Und über die App „Lehrstellenradar“ werden alle offenen Stellen direkt aufs Smartphone gebracht. Die kostenfreie App ist für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar.


J. Schmalz GmbH


ZAHLEN, DATEN, FAKTEN

1663 Handwerksbetriebe gibt es im Landkreis Freudenstadt. Sie bilden zurzeit insgesamt 591 junge Frauen und Männer aus. Im Jahr 2018 wurden 237 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Längst ist das Handwerk keine Männerdomäne mehr. Jeder fünfte Lehrling im Kammerbezirk, der im vergangenen Jahr seine Ausbildung begonnen hat, ist weiblich.

Im Bezirk der Handwerkskammer Reutlingen, zu dem neben dem Landkreis Freudenstadt die Kreise Reutlingen, Tübingen, Sigmaringen und Zollernalb gehören, erhalten 4822 Lehrlinge, 984 Frauen und 3838 Männer in allen vier Lehrjahren eine qualifizierte und zukunftssichere Ausbildung.

Die Top Ten der Ausbildungsberufe:

Kfz-Mechatroniker: 635
Anlagenmechaniker für Sanitär-Heizung-Klima-Technik: 427
Elektroniker: 408
Friseur: 273
Zimmerer: 254
Feinwerkmechaniker: 238
Maler und Lackierer: 227
Tischler: 221
Metallbauer: 178
Maurer: 152

Ausbildungsverhältnisse im Bezirk der Handwerkskammer Reutlingen zum 31. Dezember 2018

Datenschutz