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Hausgemachtes aus der Produktionsküche

Die Heimatküche Reutlingen kocht für Senioreneinrichtungen und Kindertagesstätten: frisch,regional, nachhaltig – und lecker.

03.05.2022
Küchenchef Alexander Schirrmann in Aktion beim Kochen mit Bewohnerinnen und Bewohnern: Gemeinsam wird ein leckerer Kaiserschmarrn mit Erdbeeren zubereitet. Die Mitköche genießen das fertige „Ergebnis“ sichtlich (Bild unten). Bilder: Andreas Martin

Küchenchef Alexander Schirrmann in Aktion beim Kochen mit Bewohnerinnen und Bewohnern: Gemeinsam wird ein leckerer Kaiserschmarrn mit Erdbeeren zubereitet. Die Mitköche genießen das fertige „Ergebnis“ sichtlich (Bild unten). Bilder: Andreas Martin

Heimat Küche

In der Produktionsküche der Reutlinger Altenhilfe (RAH) wird schon seit über 45 Jahren nach den Grundsätzen „hausgemacht, regional, nachhaltig“ gekocht. Nun steht der Umzug in den Neubau am Standort „Voller Brunnen“ bevor, der für das Frühjahr 2023 geplant ist. Die Ausstattung der neuen Räumlichkeiten ermöglicht eine höhere Kapazitätsauslastung der Küche.

Ein heimatliches Gesicht

Zum Start in die neue Ära ist die Produktionsküche der RAH jetzt als neue Marke an den Start gegangen: die Heimatküche. „Neben der hauseigenen Verpflegung beliefern wir bereits heute schon andere Altenhilfeträger oder Kindertagesstätten“, sagt Timo Vollmer, Geschäftsführer der RAH. „Mit unserer neuen Heimatküche möchten wir weitere externe Kunden erreichen und von unserem besonderen Konzept überzeugen.“

Hausgemachtes aus der Produktionsküche Image 1

Kochen ist ein Handwerk

Küchenchef der Heimatküche ist Alexander Schirrmann. Der gelernte Koch und Wirtschaftsfachwirt ist seit über zehn Jahren an Bord. Nach verschiedenen Stationen in der Sternegastronomie ist er heute Profi für Systemgastronomie. Und beweist, dass es auch in einer Großküche anders geht: „Wir verwenden keine Tüten, keine Dosen, keine Pülverchen und keine Geschmacksverstärker“, das ist ihm wichtig. Den Grundsatz „hausgemacht“ nimmt das Team der Heimatküche wörtlich. „Die Brühe beispielsweise machen wir selber: Mit Soßenknochen vom Metzger, Gemüse und Kräutern schmort sie über Nacht im Heißkessel.“ Auch Maultaschen, Nudeln, Rouladen und vieles mehr werden nach bewährten Rezepten von Hand zubereitet. Die Lebensmittel bezieht die Heimatküche fast ausschließlich von regionalen Lieferanten.

Die Speisen werden im Cook & Chill-Verfahren zubereitet: Direkt nach dem Garen werden sie von 100 auf drei Grad heruntergekühlt und erst beim Kunden vor Ort kurz vor dem Verzehr erwärmt. So bleiben die Nähr- und Ballaststoffe sowie Vitamine im Essen erhalten. Nachhaltig ist auch die Auslieferung: Sie erfolgt in plastikfreien genormten Edelstahlbehältnissen, welche über viele Jahre verwendet werden können.

Eine ausgewogene Ernährung und ein abwechslungsreicher Speiseplan zeichnen die Heimatküche aus. „Außerdem ist es uns wichtig, auf die ernährungsphysiologischen Anforderungen unserer Zielgruppe einzugehen. Für Senioren mit Schluckbeschwerden beispielsweise haben wir ein System entwickelt, dass auch pürierte Speisen in Form bleiben und erst im Mund zergehen – das Auge isst schließlich mit!“, betont Schirrmann.

19 Mitarbeiter mit unterschiedlichen fachlichen Spezialisierungen sorgen in der Heimatküche mit viel Leidenschaft für die Erfüllung des hohen Qualitätsanspruches.

Wertvolle Serviceleistungen

Auf Wunsch unterstützt die Heimatküche ihre Kunden bei der Einführung ihres Cateringkonzeptes inklusive der Organisationsberatung und der Vermittlung von Fachplanern. Eine weitere Serviceleistung ist die digitale Menübestellung über PC, Tablet oder Smartphone. Außerdem können Kunden auf Wunsch Lebensmittel wie Milch, Joghurt oder Obst mitbestellen und sie direkt ins Haus liefern lassen. Dabei profitieren sie von den günstigen Einkaufskonditionen der Heimatküche. „Sagt, was ihr braucht, wir erledigen den Rest“, fasst Timo Vollmer den „Spirit“ der Serviceleistungen zusammen.

Nachhaltig in allen Bereichen

Der Neubau am Standort „Voller Brunnen“ entsteht als KfW Effizienzhaus Standard 40plus. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sorgt in Verbindung mit einem Batteriespeicher dafür, dass der Strombedarf für das Gebäude inklusive Küchenbetrieb zu rund 90 Prozent aus Eigenproduktion gedeckt werden kann. Für den restlichen Bedarf wird Ökostrom aus der Echaz zugekauft.

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