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Firmenportraits, Jubiläen & Ortportraits

Lebens- und liebenswert

Gomaringen bietet seinen Bewohnern und Gästen viel Potenzial zum Leben und Arbeiten.

20.10.2021
Das Gomaringer Schloss ist ein Schmuckstück.

Das Gomaringer Schloss ist ein Schmuckstück.

Verkehrsgünstig zwischen Tübingen und Reutlingen liegt Gomaringen, eingebettet ins Wiesaztal, und die Naherholungsgebiete Streuobstwiesen, Wald und Albtrauf sind selbst zu Fuß schnell erreicht. Weithin sichtbar sind Gomaringens „Wahrzeichen“ – Schloss, Kirche und Naturana-Hochhaus; sie symbolisieren lebendige Geschichte und Gegenwart. Das Schwäbische Tagblatt blickt mit Bürgermeister Steffen Heß auf Gomaringen und seine Vorzüge als Wohn- und Arbeitsplatz.

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Was ist für Sie das Schönste an Gomaringen?

Das kann man kaum in einem Satz ausdrücken. In erster Linie sind es die Menschen hier, denen ich sehr gern auf Augenhöhe begegne. Auch wenn wir allmählich über die Größe eines Dorfes hinauswachsen, habe ich persönlich ein Ohr für ihre Anliegen. Dann mag ich die Lage hier am Fuß der Schwäbischen Alb, der ich stets sehr verbunden war und bin. Nicht zuletzt beeindruckt mich die vielfältige und engagierte Vereinsarbeit in unserer „Mitmachgemeinde“ Gomaringen. Auch haben wir eine gute Infrastruktur und Angebote für alle Generationen.

Wie steht es um das Gewerbe?

Beim ortsansässigen Gewerbe sind wir breit aufgestellt – von Firmen mit sehr langer Tradition, wie der Weltfirma Naturana mit ihrem eigenen Miedermuseum, bis hin zu jungen Start-Ups. Ausbildungs- und Arbeitsplätze gibt es sowohl im Handel als auch im Handwerk und bei Dienstleistern. Unsere Betriebe tragen mit ihren Steuern zur Stabilität unseres Gemeindehaushalts maßgeblich bei.

Wie groß ist die Nachfrage nach Gewerbestandorten?

Sehr groß – wie bei den Wohngrundstücken auch. Aktuell können wir leider keine freien Gewerbegrundstücke anbieten. Mit rund 3,8 Hektar stehen allerdings ab voraussichtlich Anfang 2023 das Gebiet „Untere Halde Nord“ und mit 4,5 Hektar das interkommunale Gewerbegebiet „Unipro“ zur Verfügung. Mit vier Haltestellen wird übrigens die künftige Regionalstadtbahn („Gomaringer Spange“) beide Gebiete sowie das Zentrum weiter aufwerten. Wohnen und Arbeiten bleibt auf unserer kommunalpolitischen Agenda.

Was wünschen Sie sich für Gomaringen?

Wir wünschen uns, dass die Finanzen nicht durch die Folgen der Corona-Pandemie einbrechen und wir weiterhin Gestaltungsmöglichkeiten für den Ort und unsere Bürgerschaft haben. Da möchte ich etwa nennen die Sanierung der Schlossschule, die Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrhauses, den Ausbau des Radwegenetz oder ein weiteres Regenüberlaufbecken, das wir bauen werden. Wichtig ist mir vor allem aber auch, dass das bürgerschaftliche Engagement weiter so ausgeprägt bleibt und unser menschliches Miteinander weiterhin ein wesentliches Merkmal von Gomaringen darstellt. Davon abgesehen wünsche ich mir, dass man sich wieder ohne Maske und Einschränkungen begegnen kann. In Gomaringen haben wir aktuell sechs Corona-Erkrankungen – bei einer Einwohnerzahl von über 9100.

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