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Hier lässt es sich hübsch flanieren

Zinser Dreieck: ob bummeln oder einkaufen

15.05.2022

Jede Menge gemütliche Sitzgelegenheiten, Bäume, breite Gehwege – zwar schnelle Radfahrer, aber viele interessante Geschäfte: Rund um Zinser Dreieck und Europaplatz ist einiges los. Archivbild: Uhland 2
Jede Menge gemütliche Sitzgelegenheiten, Bäume, breite Gehwege – zwar schnelle Radfahrer, aber viele interessante Geschäfte: Rund um Zinser Dreieck und Europaplatz ist einiges los. Archivbild: Uhland 2

Ob Einzelhandelsgeschäfte, Cafés, Restaurants, Imbiss, Werkstätten, Dienstleister oder ärztliche Versorgung: Rund um Europaplatz und Zinser Dreieck ist im Lauf der Jahre ein veritables Zentrum entstanden mit kurzen Wegen und guten Parkmöglichkeiten, sowie einer guten Besucherfrequenz durch Bahnhof und Busbahnhof.
 

Rund um das Zinser Dreieck ist die Aufenthaltsqualität nach der Umgestaltung der Straßen und der Gehwege enorm gestiegen. Die großzügigen holzbeplankten Sitzbänke werden von Menschen jeden Alters gerne für ein Päuschen genutzt. Die Fahrradstraße erfreut sich großer Beliebtheit und das Miteinander von Fußgängern und Fahrzeugen klappt mittlerweile auch ganz ordentlich. Besonders angenehm ist die Möglichkeit, sich an allen Ecken und Enden in einem der zahlreichen Cafés, bei schönem Wetter sogar im Freien, niederzulassen und das muntere Geschehen zu beobachten. Dieses südliche Stadtviertel lebt von den immer neuen Ideen der zahlreichen Geschäftsinhaber, die in diesem quirligen, urbanen Quartier Zeichen setzen.


„Rund um Europaplatz und Zinser Dreieck ist im Lauf der Jahre ein Zentrum mit kurzen Wegen und guten Parkmöglichkeiten entstanden.“

Wie kommt man mit dem Auto zum Zinser Dreieck oder ins Parkhaus?

Wenn man den Umleitungsschildern folgt ist es eigentlich ganz einfach.

Mit der Drohne vom Dach des Schwäbischen Tagblatts kann man hervorragend sehen, wie sich das Areal von Zinser-Dreieck und Europaplatz erstreckt. Zwar etwas geplagt von aktuellen Baustellen, aber dennoch Dreh- und Angelpunkt der Stadt. Bilder: Ulrich Metz (3)
Mit der Drohne vom Dach des Schwäbischen Tagblatts kann man hervorragend sehen, wie sich das Areal von Zinser-Dreieck und Europaplatz erstreckt. Zwar etwas geplagt von aktuellen Baustellen, aber dennoch Dreh- und Angelpunkt der Stadt. Bilder: Ulrich Metz (3)

Die 1910 erbaute Steinlachbrücke zwischen Blauer Brücke und Friedrichstraße war in die Jahre gekommen. Sie wurde abgerissen und wird für rund 4,5 Millionen Euro neugebaut. Die Bauarbeiten sollen bis Februar 2023 abgeschlossen sein. In dieser Zeit gelten folgende verkehrliche Einschränkungen:

Die Friedrichstraße ist auf Höhe der Brücke voll gesperrt. Das bedeutet: Eine Zufahrt des Zinser Dreiecks und des südlichen Stadtzentrums, von der Blauen Brücke kommend, ist nicht möglich.

Das südliche Stadtzentrum und das Neckar-Parkhaus sind über die Europastraße, den Europaplatz, die Poststraße, Friedrichstraße, Karlstraße und die westliche Wöhrdstraße erreichbar. Allerdings gibt es eine Umleitung: Die Einfahrt in die Wöhrdstraße ist nur über die Karlstraße möglich. Die Ausfahrt aus der Wöhrdstraße erfolgt bis etwa September 2022 in Richtung Friedrichstraße, an der Brücken-Baustelle vorbei. Das Parkleitsystem und die Umleitungsbeschilderungen lenken die Besucher frühzeitig in andere Parkhäuser. Radfahrer und Fußgänger können die Wöhrdstraße von der Friedrichstraße aus weiterhin erreichen, denn der Fußgänger- und Radverkehr wird über die neue Radbrücke Mitte geleitet.

Die Bismarckstraße ist von der Friedrichstraße aus einspurig einfahrbar.

Eine komplexe Baustelle

Der Umbau Europaplatz läuft weitgehend planmäßig: Katrin Korth von der Stabsstelle ZOB Europaplatz, gibt Einblicke in den Fortschritt.

Schön zu sehen: der modellierte Anlagensee (li.), die Baufeldumfahrung und vorne im Bild die Einfahrt der Pkw-Tiefgarage. Links ist der Bau der Radstation zu sehen, rechts am Bahnhof die Zufahrt für die Anlieferung zum Bahnhof und die Zufahrt für die Taxen; im Hintergrund der provisorischer ZOB und insgesamt eine ziemlich große Baustelle.
Schön zu sehen: der modellierte Anlagensee (li.), die Baufeldumfahrung und vorne im Bild die Einfahrt der Pkw-Tiefgarage. Links ist der Bau der Radstation zu sehen, rechts am Bahnhof die Zufahrt für die Anlieferung zum Bahnhof und die Zufahrt für die Taxen; im Hintergrund der provisorischer ZOB und insgesamt eine ziemlich große Baustelle.

Das Großprojekt Umbau Europaplatz läuft weitgehend planmäßig, auch wenn es von Lieferverzögerungen und Materialmangel nicht verschont bleibt. Momentan werden die Hauptbereiche des ZOB umgestaltet (Fahrbahnen und Bussteige, sowie die seitlichen Flächen mit den Pflasterbelägen). Das Gestaltungsprinzip ist schon gut erkennbar: beigefarbene Beläge und Betonflächen, dunkel abgesetzte Bussteige und ein Blindenleitsystem, auch gut zu sehen sind die großen Baumquartiere für die 80 neuen Bäume auf dem ZOB; insgesamt werden im Anlagenpark und auf dem ZOB weit über 200 neue Bäume gepflanzt. Die ersten Haltestellendächer werden bereits gebaut. Die Tiefgarage für Autos und Fahrräder ist im Rohbau fertig, der Holzbau für die Radstation läuft. Der Radexpress wurde schon letztes Jahr fertiggestellt. 300 trockene und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, die von den Tübingerinnen und Tübingern bereits intensiv genutzt werden. Ebenso wurde bereits der Europaplatz Ost fertiggestellt, das ist der Teil, wo sich der blaue Radweg befindet.

Anlagenpark 2024 fertig

Im Herbst beginnen wir mit dem Bau der Seeterrasse und der Umgestaltung des östlichen Anlagenparks. Der erste Teil der Sanierung des Anlagensees ist abgeschlossen. Der See ist entschlammt, hat einen neuen Zulauf und einen neuen Auslauf bekommen, die Modellierung ist auch fertig. Im nächsten Winter lassen wir das Wasser noch einmal ab, bepflanzen die Ufer und bauen die Wasserzugänge und den Steg. 2023 und 2024 folgt der restliche Anlagenpark, so dass voraussichtlich Ende 2024 der Park fertig ist.

ZOB 2023 in Betrieb

Der ZOB geht nächstes Jahr in Betrieb. 2023 wird auch mit der Planung des sogenannten Baufeldes begonnen. Das ist die Fläche, wo momentan der ZOB ist. 2024 und 2025 wird voraussichtlich auch noch der Bahnhof selbst saniert.


„Insgesamt pflanzen wir weit über 200 neue Bäume.”

Dr. Katrin Korth, Projektleitung


Komplexe Baustelle

Die Baustelle ist deshalb komplex, weil viele verschiedene Firmen beteiligt sind. Außerdem arbeiten wir unter Verkehr, denn über die großzügige Baufeldumfahrung wird nicht nur der Europaplatz befahren, sondern diese Straße dient auch als Zufahrt ins südliche Stadtzentrum. Dennoch verlangt so eine Baustelle viel Durchhaltevermögen und starke Nerven von allen. Wir versuchen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und so schnell wie möglich zu bauen. Der Bahnhof ist immer zugänglich, es gibt direkt vor dem Bahnhof Platz für Taxen.

Mit dem Auto

Wenn man als Gast nach Tübingen kommt, sind Altstadt und Südliches Stadtzentrum trotz der Baustelle und der Sperrung der Steinlachbrücke gut erreichbar. Entweder man parkt im Parkhaus Metropol oder man folgt der Ausschilderung des Bahnhofs und kommt von Westen in das Südliche Stadtzentrum hinein und damit ins Neckarparkhaus.

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