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Kultur & Veranstaltungen

Im Jaunerflecken tanzt der Bär

Fasnet mit dem Narrenverein „Bettschoner“ Weitingen 1930 e.V.

01.03.2019
Blotzer, Bettschoner, Bettträger, Jaunerschecken und Urnburghexen drehen jetzt wieder richtig auf. Bilder: Hermann Nesch

Blotzer, Bettschoner, Bettträger, Jaunerschecken und Urnburghexen drehen jetzt wieder richtig auf. Bilder: Hermann Nesch

Seit dem gestrigen Schmotzigen Donnerstag sind wieder die hohen Tage der fünften Jahreszeit angebrochen. In der Narrenhochburg Weitingen sind die Bettschoner und Jauner dann wie eh und je vom Fasnetsfieber infiziert und es geht im Narrenflecken wieder so richtig die Post ab.

Im Jaunerflecken tanzt der Bär Image 1
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Non-Stopp-Programmbeim Zunftball

Nach der Schülerbefreiung, der Rathausstürmung und der Schlüsselübergabe gestern sowie der Fleckafasnet in den örtlichen Lokalen am heutigen Freitagabend geht morgen wieder der große und traditionelle Zunftball des Narrenvereins „Bettschoner“ mit einem abwechslungsreichen Show- und Unterhaltungsprogrammüber die Bühne. Lokalkolorit bringt vor allem wortgewaltig und bildreich der „Dorfbüttel“ in die Bütt.

Über das ganze Programm verstreut sind Parodien und Show-Nummern verschiedenster Art der einzelnen Häs- und Maskengruppen des Narrenvereins. Auch die Narrenkapelle des Musikvereins bringt mit Fasnets- und Fetenhits Stimmung in die Narrenhalle. Zum Tanz spielt die ultimative One-Man-Band „Alex“ auf.

Großer närrischer Lindwurm

Der Fasnetsonntag beginnt alljährlich um 10.30 Uhr mit der Narrenmesse in der Sankt-Martinus-Kirche, die schon seit fast vier Jahrzehnten vom Narrenverein mit schwäbischen und zum Teil gereimten Texten und von der Musikkapelle mitgestaltet wird. Anschließend geht’s zum Zunftmeisterempfang in den „Löwen“.

Im Jaunerflecken tanzt der Bär Image 3
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Um 14 Uhr setzt sich dann der große farbenprächtige Umzug in Bewegung. Unter den 37 Umzugsgruppen sind Guggenmusiken, etliche Musik- und Lumpenkapellen, die Narrenzünfte Ahldorf, Bechtoldsweiler, Leinstetten, Melchingen, Oberjesingen, Rosenfeld, Trillfingen, Vollmaringen sowie die „Gassahuber“ Herrenberg, Neckar-Zotteln aus Rottenburg, die „Stoabuch-Troll“ Öschelbronn und die Weilheimer „Hutzlabäuch“. Durchsetzt sind sie mit zahlreichen originellen Fasnetswagen und einheimischen Laufgruppen.

Danach herrscht im Flecken ein buntes und fröhliches Narrentreiben: auf und rund um den Dorfplatz in der „Kleinen Markthalle“, im „Adlersaal“, in der Savanna-Bar des ehemaligen Brauereigasthofs, im „Florianstüble“ der Feuerwehr, in der „Hoametscheuer“, im Begegnungshaus der Kirchengemeinde sowie im „Gäu-Pub Krone“, im „Löwen“ und in der Musikkneipe zum„Engel“.

Der Fasnetmontag beginnt um 10.30 Uhr mit dem traditionellen Heringsessen im Narrenheim. Um 14 Uhr folgt der Kinderumzug und mit anschließendem Kinderball. Abends ist noch fröhliches Treiben in verschiedenen Lokalitäten angesagt. Am Fasnetdienstag zieht der Musikverein wieder zum Eiersammeln durch die Straßen, während der Narrenverein am Fasnetsumzug in Stuttgart-Hofen teilnimmt.

Am Abend herrscht großes Heulen und Wehklagen, Mordio und Gezeter, wenn um 19 Uhr nach dem Hexentanz auf dem „Latschareplatz“ die Fasnet in Gestalt der Fasnetsmutter Clefenzia Fasnacht, geborene Vogelscheuche, unter Mitwirkung der Musikkapelle und der Narrengruppen feierlich verbrannt wird. Danach klingt die Fasnet beim anschließenden Kehraus in den örtlichen Lokalen und Kneipen allmählich aus.

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