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Neubau, Umbau & Sanierung

„Keine Schule von der Stange“

Tag der offenen Tür in der Zehntscheune in Ofterdingen

06.05.2019
Früher Feuerwehrmagazin, jetzt befinden sich im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss rechts vom Turm Schulräume, im Obergeschoss links vom Turm ist der Festsaal. Bilder: Architektur-Atelier R13/Wolfgang Neichel (3) / Dagmar Hedder Landschaftsarchitektur (1)

Früher Feuerwehrmagazin, jetzt befinden sich im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss rechts vom Turm Schulräume, im Obergeschoss links vom Turm ist der Festsaal. Bilder: Architektur-Atelier R13/Wolfgang Neichel (3) / Dagmar Hedder Landschaftsarchitektur (1)

Die umfangreiche Sanierung und der Umbau der Zehntscheune in Ofterdingen ist abgeschlossen. Am kommenden Sonntag, 5. Mai, ab 14 Uhr, ist Tag der offenen Tür. Ein gute Gelegenheit für alle Interessierten, den gelungenen Wandel des historischen Gebäudes zu begutachten: Von der Lagerhalle für Feuerwehrfahrzeuge zur Erweiterung der Burghof-Schule mit lichtdurchfluteten, modernen Schulräumen.

Die Grundmauern der Zehntscheune gehen auf das 16. Jahrhundert zurück. „Die vorhandene historische Bausubstanz stellte alle Beteiligten vor enorme Herausforderungen und barg auch immer wieder Überraschungen, die ein schnelles Reagieren erforderlich machten. Glücklicherweise war die Zusammenarbeit auf dieser sehr komplexen und anspruchsvollen Baustelle hervorragend“, erklärt Architekt Wolfgang Neichel, „alle Beteiligten, Verwaltung, Gemeinderat und Handwerker haben hervorragend zusammengearbeitet. Nur so war es möglich, ein solch Riesenprojekt in relativ kurzer Zeit zu stemmen.“

„Keine Schule von der Stange“ Image 1
„Keine Schule von der Stange“ Image 2

Um die Wärmeschutzverordnung erfüllen zu können, wurden die Wände und das Dach gedämmt. Eine besondere Herausforderung stellte auch der Wunsch nach einer natürlichen Belichtung der Schulräume dar. „Wir haben Außenwände aufgemacht und das Potential der hohen Wände und der großen Tore genutzt und in das Gesamtprojekt miteinbezogen. Das Ergebnis sind lichtdurchflutete Räume mit eigenem Charakter“, erklärt Architekt Neichel.

„Das ist definitiv keine Schule von der Stange.“ Die Rückmeldungen bestätigen: Lehrer und Schüler sind sehr zufrieden, auch – und das ist Neichel für Schulräume besonders wichtig – in punkto Akustik. Rund 400 Quadratmeter zusätzliche Fläche stehen der Gemeinschaftsschule Burghof-Schule in der Zehntscheuer jetzt zur Verfügung: Ein Kunstraum und ein Technikraum im Erdgeschoss, ein weiterer Klassenraum und zwei Gruppenräume im rechten Teil des Dachgeschosses. Im linken Teil des Dachgeschosses befindet sich der Festsaal der Gemeinde. Glücklich ist auch Bürgermeister Joseph Reichert über den gelungenen Umbau. „Mit den neuen Schulräumen haben wir den Grundstock für die Burghof-Schule als Gemeinschaftsschule geschaffen. Derzeit soll eine aktuelle Machbarkeitsstudie den weiteren Raumbedarf für eine dreizügige Grundschule und eine zweizügige Gemeinschaftsschule erarbeiten.

Viel Grün und Sitzgelegenheiten tragen zur Aufenthaltsqualität bei.
Viel Grün und Sitzgelegenheiten tragen zur Aufenthaltsqualität bei.

Das Konzept der Außenanlage entwickelte Landschaftsarchitektin Dagmar Hedder von „innen nach außen“ und bezog die architektonischen und nutzungsspezifischen Vorgaben mit ein. Im Traufstreifen wird mit dem Sandsteinpflaster, einer Sandsteinbank sowie dem Sandsteinsockel Bezug auf das historische Sandsteinmauerwerk an den Ecken des Gebäudes und an den Toren im Norden genommen. An das Sandsteinband schließt ein Pflasterbelag an, der die verschiedenen Eingänge mit Stufen oder Rampen erschließt. Im Süden fasst eine Hecke die Rasenfläche mit Sitzelementen und grenzt diese zu den Parkplätzen ab.


Vermessungsbüro Gugel
Architektur-Atelier R13
Klaus F. Becker
Dagmar Heder Landschaftsarchitektur
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