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Firmenportraits, Jubiläen & Ortportraits

Lebenswert und vielfältig

Der Tübinger Süden ist stadtnah und kinderfreundlich, mit vielen Dienstleistern und Fachgeschäften. Und viel Grün kommt noch dazu.

20.05.2022
Ob im Loretto-Viertel am Lorettoplatz mit grünen Spielflächen, im Französischen Viertel mit den bunten und teilweise schön begrünten Häuser oder am Sternplatz – der Tübinger Süden ist vielfältig, grün und sehr liebens- und lebenswert. Bilder: Erich Sommer (Archivbild, links), Stadt Tübingen (oben und Mitte), Dktue CC-bysa-4.0 (rechts unten)

Ob im Loretto-Viertel am Lorettoplatz mit grünen Spielflächen, im Französischen Viertel mit den bunten und teilweise schön begrünten Häuser oder am Sternplatz – der Tübinger Süden ist vielfältig, grün und sehr liebens- und lebenswert. Bilder: Erich Sommer (Archivbild, links), Stadt Tübingen (oben und Mitte), Dktue CC-bysa-4.0 (rechts unten)

Die Südstadt erstreckt sich im Westen von der Steinlach bis zur Reutlinger Straße im Osten; von der Stuttgarter Straße im Norden bis zum Loretto-Viertel im Süden. Ob Dienstleister, Fachgeschäfte oder auch Handwerksbetriebe – sie alle tragen einen entscheidenden Teil dazu bei, die Nahversorgung zu sichern. Mit ihren speziellen Angeboten, dem einzigartigen Sortiment oder einer besonderen Dienstleistung ziehen sie auch Kunden aus dem weiteren Umfeld an. Und genauso vielfältig wie die Gewerbestruktur ist, sind auch die Bewohner. Viele alteingesessene Tübinger lieben „ihre“ Südstadt, genauso fühlen sich aber auch junge Familien und Studierende im Süden der Stadt Tübingen sehr wohl.

Im Französischen Viertel und im Loretto-Viertel hat die preisgekrönte Tübinger Stadtentwicklung ihren Ursprung: Nachdem die Franzosen Anfang der 1990er-Jahre die Kasernen in der Südstadt verlassen hatten, kaufte die Stadt die Grundstücke. Sie plante und erschloss das Baugebiet. Anschließend verkaufte sie die Bauplätze an Baugemeinschaften, die hier Pionierarbeit leisteten.

Heute ist auf dem ehemaligen Kasernengelände der Französischen Armee ein modernes Viertel entstanden, das von Anfang an Vorbild- und Signalcharakter hatte für ein urbanes Leben, bei dem der Verkehr in den Hintergrund gedrängt ist. Nach dem Prinzip der kurzen Wege sind Wohnungen und Arbeitsstätten gemischt gebaut; besonders für kleine und mittlere Unternehmen mit Service- und Dienstleistungsangeboten macht es das interessant. Eine komplette Nahversorgung und eine gute Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr erhöht die Lebensqualität im Viertel. Zudem wird das Französische Viertel regelmäßig von Interessierten aus ganz Europa bereist.

Loretto-Viertel: Nach dem Abzug der französischen Truppen entstand aus der „Loretto-Kaserne“ ein neues Wohn- und Kleingewerbe-Mischgebiet in innenstadtnaher Lage – das Loretto-Viertel. 1998 bezog die Tübinger Volkshochschule die renovierten Räume im ehemaligen Hauptgebäude der Kaserne. Zentraler Platz ist der Loretto-Platz. Das klingt nach Italien oder einer Eis- oder Pizzasorte. Die Assoziation ist fast richtig: Notre Dame de Lorette in Frankreich bezieht sich auf den Wallfahrtsort Loreto in Italien, genau wie die beiden Loretto-Kapellen auf der Schwäbischen Alb.

Auch im Tübinger Süden liegt der Sternplatz. Er liegt an der Kreuzung der Eberhardstraße- mit der Eugenstraße. Außerdem treffen hier noch die Ebertstraße und die Ludwigstraße im selben Punkt zusammen. Bis zur Umgestaltung des Platzes (um 1987) war dieser ein Kreisverkehr, da eine normale Kreuzung mit sechs sternförmig aufeinander treffenden Straßen alle Verkehrsteilnehmer überfordert hätte. Heute ist der Verkehr durch einen leicht geänderten Straßenverlauf entschärft, so dass nicht alle Straßen in einer Kreuzung aufeinander treffen. Die nordwestlich bis südwestlich abzweigenden Straßen sind im Bereich des Platzes verkehrsberuhigt. Durch die Neugestaltung wurde Raum gewonnen für einen Fußgängerplatz mit schönen Bäumen.

Info
Am Hechinger Eck und in der Marienburger Straße entstehen neue Quartiere. Weitere Infos dazu: www.tuebingen.de

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