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Jetzt noch kräftig sparen

Heizöl wird ab Januar 2021 deutlich teurer: Verbraucher sollten sich vor dem Jahreswechsel noch eindecken.

30.11.2020

Im Rahmen des Ende 2019 geschnürten Klimaschutzpakets hat die Bundesregierung beschlossen, in Deutschland ab 2021 eine CO2-Bepreisung für fossile Brennstoffe einzuführen. Diese geht über den EU-Emissionshandel hinaus. Die Maßnahme zielt darauf ab, die CO2-Emissionen in den Sektoren Gebäude und Verkehr zu senken, um die Reduzierungsziele des Klimaschutzplans 2030 zu erreichen.

Kuon GmbH & Co. KG

Kräftige Preisaufschläge ab Januar 2021

Der CO2-Preis wird im Jahr 2021 auf voraussichtlich 25 Euro je Tonne emittiertes CO2 steigen, 2025 sollen es bereits 55 Euro je Tonne sein. Für alle Endverbraucher bedeutet dies, dass ab dem 1. Januar für Heizöl ein Aufschlag in Höhe von mindestens acht Cent pro Liter zu erwarten ist. Bei einem Jahresverbrauch von 3.000 Litern ergibt sich daraus für einen Haushalt eine Kostensteigerung von 240 Euro. Wer mit Erdgas heizt, muss mit einem Aufpreis von etwa 0,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) rechnen. Bei einem Durchschnittshaushalt mit 18 000 kWh Jahresverbrauch erzeugt dies im kommenden Jahr Mehrkosten von umgerechnet 90 Euro.

Auch an den Tankstellen wird es spürbar teurer: Für Kraftstoffe liegt der Aufschlag voraussichtlich bei 7 Cent pro Liter Benzin beziehungsweise 8 Cent pro Liter Dieselkraftstoff.

Heizöl rechtzeitig bestellen

Anders als bei den Kraftstoffen und Erdgas kann Heizöl bevorratet werden. „Um eine Auslieferung noch vor Jahresende zu gewährleisten, empfehlen wir eine rechtzeitige Bestellung, denn Lieferungen ab Januar 2021 unterliegen dem neuen CO2-Preis und zudem der dann wieder höheren Mehrwertsteuer von 19 Prozent“, rät Geschäftsführer Sebastian Leu von der in Deutschland und Österreich aktiven Leu-Gruppe.

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