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Bauen, Wohnen & Garten

Milde Wärme

Natürliche Ofenkeramik in attraktivem Design

03.10.2019
Mit seinem speziellen Design und individueller Ofenkeramik ist jeder Kachelofen ein Unikat mit Charme – von nostalgisch verspielt bis puristisch modern. Bilder djd/AdK

Mit seinem speziellen Design und individueller Ofenkeramik ist jeder Kachelofen ein Unikat mit Charme – von nostalgisch verspielt bis puristisch modern. Bilder djd/AdK

Keramik ist das Zukunftsmaterial in vielen Lebensbereichen, von Keramik- Tassen über keramische Zahn-, Hüft- und Knie-Implantate bis zu den Hitzeschutzkacheln an der Unterseite des Space-Shuttles. 

Nicht zu vergessen: die Keramikoberfläche eines Kachelofens. Viele empfinden seine milde, entspannende Strahlungswärme wie ein Sonnenbad und einen Wärmeurlaub für Körper, Geist und Seele. Die Kachelofentage 2019 von Freitag, 4. bis Samstag, 12. Oktober, bieten Gelegenheit, sich umfassend über moderne Kachelofentechnologie zu informieren. Ansprechpartner in der Region findet man unter www.kachelofenwelt.de, dem Infoportal der Arbeitsgemein- K schaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK).

Milde Wärme Image 1

Design-Keramik: Kachelöfen mit Ausstrahlung

Mit seinem speziellen Design und individueller Ofenkeramik ist jeder Kachelofen ein Unikat mit viel Charme – von nostalgisch verspielt bis puristisch modern. Handwerklich vom Fachmann gesetzte Kachelöfen verbinden traditionelle, natürliche Materialien mit einem innovativen, umweltfreundlichen Wärmekomfort. Hergestellt wird die Ofenkeramik in speziellen Kachelmanufakturen aus hochwertigen Naturmaterialien wie Ton, Schamotte, Kaolin und Wasser. Der kreativen Vielfalt an unterschiedlichen Farben, Formen, Größen, Designs und Oberflächenstrukturen sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Hochwertige Glasuren sorgen für ein dauerhaft schönes Äußeres, das pflegeleicht, unempfindlich und einfach zu reinigen ist.

Gutes Gefühl

Ofenkeramik speichert große Mengen an Wärmeenergie und gibt sie gleichmäßig über viele Stunden an die Umgebung ab, überwiegend als langwellige Infrarot-Strahlung. Sie entfaltet eine Tiefenwirkung – entspannend, beruhigend und durchblutungsfördernd. Auf einer Sitz- oder Liegebank ist die Strahlungswärme ganz unmittelbar spürbar. Die keramische Strahlung erwärmt Wände, Gegenstände und Körper im Raum direkt, so heizt sich die Raumluft nicht auf, bleibt angenehm temperiert und auch die Luftfeuchtigkeit ist stabil.
   

Aus alt mach neu

Austauschfrist ist bis Ende 2020

In jedem vierten deutschen Haushalt steht ein Kaminoder Kachelofen – das ergibt etwa zehn bis elf Millionen mit Holz betriebene Feuerstätten. Als CO2-neutrales Heizsystem leisten moderne Geräte, die den neuesten Umweltstandards entsprechen, einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz. Denn der erneuerbare Energieträger Holz reduziert CO2-Emissionen und spart fossile Brennstoffe.

Moderne Verbrennungstechnik

Neue Holzfeuerungen verursachen bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als viele Geräte aus dem letzten Jahrhundert. Dank moderner Verbrennungstechnik arbeiten sie effizienter und verbrauchen weniger Brennholz. Um die Umwelt zu entlasten, schreibt der Gesetzgeber vor, alte Holzfeuerstätten, die I nicht mehr den heutigen Wirkungsgraden gerecht werden und aktuelle Grenzwerte einhalten, in mehrstufigen Übergangsfristen auszutauschen, nachzurüsten oder stillzulegen. Seit 1. Januar 2015 gilt für neue und bestehende Einzelraumfeuerstätten die zweite Stufe der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) mit verschärften Emissionsgrenzwerten für Staub und Kohlenmonoxid sowie Mindestwirkungsgraden. Im Rahmen der mehrstufigen Übergangsregelung endet die nächste Austauschfrist bereits Ende 2020. Bis zu diesem Termin müssen Öfen, die vor dem 1. Januar 1995 in Betrieb genommen wurden, ausgetauscht oder nachgerüstet werden. Handlungsbedarf besteht im Regelfall dann, wenn auf dem Typschild ein Baujahr zwischen Anfang 1985 bis Ende 1994 verzeichnet ist.

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