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Auto & Verkehr

Mit dem Pedelec auf Reise

Sechs wichtige Tipps für die Urlaubstour auf zwei Rädern

29.07.2019
Ein hochwertiger Helm sollte bei allen Radtouren selbstverständlich sein. Bild: djd/Bosch eBike Systems

Ein hochwertiger Helm sollte bei allen Radtouren selbstverständlich sein. Bild: djd/Bosch eBike Systems

Bewegung und Erholung kombinieren – so sieht für viele Menschen ein gelungener Urlaub aus. Besonders Reisen mit dem E-Bike werden immer beliebter. Mit dem eingebauten Rückenwind können Radler auch längere Tagesetappen meistern und dabei entspannt neue Regionen erkunden. Für ein rundum gelungenes Reiseerlebnis mit dem E-Bike ist eine gute Vorbereitungwichtig. 

Reine Kopfsache 

Ein hochwertiger Helm sollte bei Fahrten mit dem Rad selbstverständlich sein. Guten Schutz bieten etwa sogenannte In-Mold-Helme. Radfahrer sollten beim Kauf auf ein Prüfsiegel entsprechend der Norm DIN EN1078 (CE) achten. 

Volle Ladung voraus

Für unterwegs gibt es handliche und leichte Ladegeräte, die perfekt in die Satteltasche oder den Rucksack passen.

Sicher ist sicher

Ein effektiver Diebstahlschutz sollte sein, in der Stadt ebenso wie bei größeren Urlaubstouren über Land. Bügelschlösser gehören zu den Klassikern und zählen laut Tests zu den sichersten Schlössern.  


Trautwein Zweirad-Center

Dem Regen die Stirn bieten

Für einen Radurlaub sollte man sich eine Regenjacke und -hose oder ein großes Cape zulegen. Bei leichtem Regen ist man so gut geschützt und kann problemlos weiterradeln.

Richtig transportieren

Für begeisterte Outdoor-Sportler empfiehlt sich zum Transport des E-Bikes ein Heckträgersystem. Die Akkus allerdings sollten stets im Auto transportiert und sicher verstaut werden. Wichtig bei größeren Reisen: Akkus von E-Bikes gelten als Gefahrgut und dürfen nicht mit ins Flugzeug. Alternativ bietet sich ein Vorabversand per Schiff- oder Luftfracht an. Noch einfacher ist es, ein E-Bike am Urlaubsort auszuleihen.

Immer auf dem richtigen Weg

Unnötige Irrfahrten können die Laune verderben. Deshalb ist es empfehlenswert, einen elektronischen Reiseführer mit auf die Tour zu nehmen. Mit Bordcomputern lassen sich Routen vorab komfortabel am Computer planen. Spezielle Geräte navigieren nicht nur, sondern erfassen auch die eigenen Fitnessdaten.

Erste Hilfe fürs Rad

Flickzeug, Luftpumpe, Ersatzschlauch, ein Lappen und ein Minitool mit dem passenden Werkzeug dürfen auf keiner Tour fehlen.

Für alle Fälle

Pflichtausstattung für jeden Radfahrer: Pflaster, Bandagen, Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe, die auch praktisch für Reparaturen sind. Je nach Gegend und Jahreszeit: Sonnencreme, Mückenschutz sowie ein kühlendes Gel.
  

Die richtige Fahrtechnik

Kleine, aber feine Unterschiede: Tipps für den Wechsel auf ein E-Bike

Der E-Mountainbike-Trend hält an. Bild:www.pd-f.de/Kay Tkatzik
Der E-Mountainbike-Trend hält an. Bild:www.pd-f.de/Kay Tkatzik

Wie für jeden anderen Radler auch, gelten für E-Biker die Regeln der Physik und der Straßenverkehrsordnung. Wer letztere beachtet und erstere nutzt, wird mit dem Pedelec viel Freude erfahren. Der „pressedienstfahrrad“ gibt ein paar grundlegende Fahrtechnik-Tipps.

Wie bei allen technischen Geräten steht auch vor der Inbetriebnahme eines E-Bikes das genaue Studium der Betriebsanleitung. Im Fahrbetrieb verhält sich das Elektrorad ähnlich dem klassischen Velo gleicher Radgattung, nur kommt der Schub hinzu. An diesen Effekt gewöhnt man sich schnell, am besten beginnt man mit den niedrigen Unterstützungsstufen in einem verkehrsberuhigten Umfeld.

Vorausschauendes Fahren

Umsicht ist das A und O bei der Teilnahme im Straßenverkehr. Gerade der E-Bike-Fahrer tut gut daran, Situationen schnell einzuschätzen, um adäquat reagieren zu können. Denn andere Verkehrsteilnehmer assoziieren mit dem Anblick eines Radlers keine hohen Geschwindigkeiten. Ein wartepflichtiger Autofahrer, der sich vor einem eher langsamen Radfahrer noch ganz gut einfädeln könnte, verschätzt sich beim E-Biker möglicherweise.

Gleichgewicht schulen

Langsame Fahrten gehören für E-Biker zur Tagesordnung im Straßenverkehr und werden nicht selten zur Wackelpartie. St abschüssigen Weg, auf dem man seine purtreues Fahren bei langsamen Geschwindigkeiten lässt sich aber üben, etwa auf einem leich
Geschwindigkeit immer weiter verringert. Droht man zu kippen, stabilisiert ein leichter Tritt ins Pedal und das Spiel beginnt von vorn.

Richtig bremsen

Leicht höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten und das Mehrgewicht von Motor und Antrieb verlangen eine stetige Bremsbereitschaft und eine saubere Technik bei einer Vollbremsung. Um ein Gefühl für das Bremsverhalten des Zweirads zu bekommen, hilft zunächst ein bewusstes Blockieren des Hinterrads. Einen möglichst kurzen und dabei sicheren Bremsweg erreicht man aber erst durch den gleichzeitigen Einsatz von Vorder- und Hinterradbremse.

Sicherer durch Fahrtraining

Wer auf ein E-Bike umsteigt, kann bei Fahrtechnikkursen seine Fahrsicherheit erhöhen. Auch für E-Bike-Fans, die ins Mountainbike-Fahren einsteigen möchten, gibt es spezielle Fahrtechnikkurse. Dann steht dem E-Bike-Spaß nichts mehr im Wege.  


Pedelec? E-Bike?

Der absolut größte Anteil aller angebotenen E-Bikes sind eigentlich Pedelecs. Pedelecs bieten nur dann Motorunterstützung, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Erfolgt die Pedalunterstützung bis zu einer Maximalgeschwindigkeit bis zu 25 Stundenkilometern, gelten Pedelecs als Fahrrad und sind nicht zulassungspflichtig.

Für E-Bikes, die bis zu 45 Stundenkilometer fahren können, braucht der Fahrer einen Führerschein, eine Versicherung und es besteht Helmpflicht.

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