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Orte der Achtsamkeit

Der Friedhof hat neben der individuellen auch eine wesentliche soziale Bedeutung. Die ruhige Atmosphäre lässt einen innehalten.

19.09.2022
Friedhöfe sind nicht nur ein Ort der individuellen Trauer, die Besucher nehmen auch die anderen Schicksale wahr. Archivbild: BdF

Friedhöfe sind nicht nur ein Ort der individuellen Trauer, die Besucher nehmen auch die anderen Schicksale wahr. Archivbild: BdF

Friedhöfe haben auch soziale Funktionen: Sie sind nicht nur ein Ort der individuellen Trauer, die Besucher nehmen auch die anderen Schicksale wahr. Daneben sind sie auch Orte der Achtsamkeit.

Die erste Erfahrung mit dem Friedhof haben die meisten Menschen anlässlich des Begräbnisses eines Familienmitglieds. Als Kind sieht man sich umgeben von Trauernden und staunt, wie die Stimmung beim gemeinsamen Kaffee und Kuchen wieder anders wird: Da wird gelacht, Erinnerungen werden ausgetauscht, Reden gehalten, Verabredungen getroffen. „Das Leben geht weiter“, sagt jemand.“ Und „wir sollten uns viel häufiger sehen.“ Wenn sich dann nach und nach die Gäste verabschiedet haben, bleiben die engsten Angehörigen unter sich. So dankbar sie die Worte des Trostes aufnehmen, so sehr spüren sie doch, dass mit dem Tod etwas Endgültiges Raum greift.

Bestattungsinstitut Friedrichson

Der Friedhof hat neben der individuellen auch eine wesentliche soziale Bedeutung. Jeder Friedhofsbesucher, der „sein“ Grab aufsucht, sieht auch andere Gräber, liest die knappen Zeilen auf fremden Grabsteinen, rechnet Lebensalter aus und nimmt – wenngleich unbeteiligt – die Schicksale anderer Menschen wahr. Vor allem, wer regelmäßiger Friedhofsbesucher ist, wird feststellen, dass ihm immer wieder dieselben Menschen begegnen. Beim Warten am Wasserhahn kommt man ins Gespräch, tauscht sich aus über die Bepflanzung der Gräber, vielleicht über die dort Begrabenen. Die Grundstimmung von Ruhe, die ein Friedhof ausstrahlt, trägt auch dazu bei, dass Friedhöfe zu Orten der Achtsamkeit werden.

Bestattungsinstitut der Stadt Reutlingen Am Friedhof Römerschanze

Auf Friedhöfen gehen die Menschen langsamer als sonst, meist schützen große Bäume oder Hecken vor dem Lärm draußen, auf älteren Friedhöfen laden Bänke zum Verweilen ein. Die öffentlichen Bereiche der Friedhöfe sind in aller Regel intensiv gepflegt, typische Friedhofspflanzen wie Thuja (Lebensbaum), Taxus (Eibe) und Buchsbaum, aber auch Blütensträucher und ausladende Laubbäume sorgen für eine Parkatmosphäre, in der sich auch zahlreiche Vögel und andere Tiere wohlfühlen.

Friedhöfe erfüllen gerade heute wichtige gesellschaftliche Funktionen. Sie sind Begräbnisstätten, aber auch grüne Oasen in Ballungsgebieten und zudem interessante Orte für die Erforschung der Ortsgeschichte. Die Träger der Friedhöfe, meist die Kommunen oder die Kirchen, sorgen für Anlage und Pflege der öffentlichen Teile des Friedhofs. Die traditionelle Bestattung mit individuellem Grab und Grabstein ist eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt des Kulturgutes Friedhof. Je höher die gärtnerische Qualität der Beete und Hecken, Baumgruppen und Rasenflächen, desto mehr gewinnt der Friedhof als Ganzes.

Dies gilt für historische Friedhöfe ebenso wie für jeden Friedhof.

Buntes Herbstleuchten auf dem Friedhof

Liebevoll und farbenfroh: Friedhofsgärtner geben Tipps für die Grabpflege im Herbst.

So wunderschön farbenfroh kann der Herbst sein. Archivbild:BdF
So wunderschön farbenfroh kann der Herbst sein. Archivbild:BdF

Im Herbst wird es still auf dem Friedhof, oftmals ist nur das Rauschen der in dieser Jahreszeit leuchtend-bunten Blätter zu hören. Farbenfroh und formenreich geht es aber nicht nur in den Baumkronen, sondern auch auf den Gräbern selbst zu. Ziergräser als Symbol für das Getreide, Zierkürbisse stellvertretend für die vielen verschiedenen Früchte vom Feld und eine bunte Fülle von Herbstblühern setzen nun die Akzente. Astern, Anemonen, Chrysanthemen, Hebe, Christrosen und Alpenveilchen gehören zu beliebten Begleitern in dieser Jahreszeit.

Gräser sind pflegeleicht und lassen sich gut kombinieren Was die Bepflanzung auf den Gräbern angeht, gibt es im Herbst fast keine Grenzen. Immer beliebt und angesagt sind Gräser.

Hübsch anzuschauen. Die Muscari armeniacum ‚Peppermint‘ trägt elegante, blaue Blüten. Bild:fluwel.de.
Hübsch anzuschauen. Die Muscari armeniacum ‚Peppermint‘ trägt elegante, blaue Blüten. Bild:fluwel.de.

Sie sind pflegeleicht und es gibt sie in nahezu allen Größen, Strukturen und Farben. Somit sind sie gut mit anderen Pflanzen kombinierbar.

Seggen beispielsweise gelten unter Kennern als pflanzliche Alleskönner. Robust, winterhart und langlebig bilden sie mit ihren dreikantigen Halmen dichte Horste. Dadurch wirken sie sowohl in Kombination als auch solitär sehr attraktiv. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben – neben hellen oder satten Grüntönen kommen sie auch oft in Blauoder Grautönen bis hin zu rötlichen Varianten vor. Neben der Segge eignen sich ebenso Schwingelgräser wie Bärenfell- oder Blauschwingel für die Bepflanzung. Rötliche Gräser wie das rote Liebesgras oder rot-grünes Blutgras liegen ebenfalls im Gräser-Trend.

Friedhofsgärtner sind in Gestaltungsfragen auf dem neuesten Stand

In Gestaltungsfragen sind Friedhofsgärtner immer auf dem neuesten Stand und wissen, wie sie Neuheiten und aktuelle Trendpflanzen geschmackvoll in die Grabgestaltung integrieren können. Friedhofsgärtner beraten entsprechend und übernehmen auf Wunsch auch die saisonal wechselnde Neubepflanzung und die dauerhafte Grabpflege. Fachgerecht umsorgt präsentiert sich die letzte Ruhestätte ganzjährig attraktiv.

Sie sind pflegeleicht und es gibt sie in nahezu allen Größen, Strukturen und Farben. Somit sind sie gut mit anderen Pflanzen kombinierbar.

Seggen beispielsweise gelten unter Kennern als pflanzliche Alleskönner. Robust, winterhart und langlebig bilden sie mit ihren dreikantigen Halmen dichte Horste. Dadurch wirken sie sowohl in Kombination als auch solitär sehr attraktiv. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben – neben hellen oder satten Grüntönen kommen sie auch oft in Blauoder Grautönen bis hin zu rötlichen Varianten vor. Neben der Segge eignen sich ebenso Schwingelgräser wie Bärenfell- oder Blauschwingel für die Bepflanzung. Rötliche Gräser wie das rote Liebesgras oder rot-grünes Blutgras liegen ebenfalls im Gräser-Trend.

Friedhofsgärtner sind in Gestaltungsfragen auf dem neuesten Stand

In Gestaltungsfragen sind Friedhofsgärtner immer auf dem neuesten Stand und wissen, wie sie Neuheiten und aktuelle Trendpflanzen geschmackvoll in die Grabgestaltung integrieren können. Friedhofsgärtner beraten entsprechend und übernehmen auf Wunsch auch die saisonal wechselnde Neubepflanzung und die dauerhafte Grabpflege. Fachgerecht umsorgt präsentiert sich die letzte Ruhestätte ganzjährig attraktiv.

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