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Sonderthemen

Wo Reisegruppen aufblühen

Die Bustouristik bringt ihre Gäste in Gärten und Parks

Auch wenn das Smartphone an Bord gerne genutzt wird: Im Reisebus werden vor allem analoge Kontakte geknüpft. Bilder: Die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk)
Auch wenn das Smartphone an Bord gerne genutzt wird: Im Reisebus werden vor allem analoge Kontakte geknüpft. Bilder: Die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk)
Eine Gartenreise mit modernen Qualitätsbussen ist echt dufte! Europa hat viele Blumenparadiese zu bieten, die in komfortablen Fahrzeugen entspannt und in angenehmer Gesellschaft erreicht werden können. Die Bundesgartenschau in Heilbronn gehört in diesem Jahr zu den Top-Zielen in Deutschland, in denen Reisegruppen regelrecht aufblühen. 

Mit dem Frühlingserwachen blüht auch die Bustouristik auf. So bunt wie die Flora in Gärten, Schlossparks und Kulturlandschaften sind auch die Angebote in den Katalogen der Busreiseveranstalter. Das breite Spektrum reicht von der viertägigen Reise zur Kamelienblüte am Lago Maggiore über den Besuch der Parks und Gärten an der ligurischen Riviera-Küste bis zu einer knapp einwöchigen Tour zu den Themengärten in Belgien und Holland. Auch Deutschland ist reich an Blumenparadiesen, die ihre Schönheit oft in eindrucksvoller Architektur präsentieren. In den Gärten von Schloss Trauttmansdorff genießen die Besucher ein farbenprächtiges Blütenmeer. Die Eleganz eines historischen Schlossparks wie das Blühende Barock in Ludwigsburg begeistert seine Besucher. Auch größere Gebiete wie das Alte Land oder das obere Mittelrheintal bieten spannende Inhalte für viele Reiseprogramme rund ums grüne Naturspektakel. Der botanische Garten auf der Insel Mainau, der jedes Jahr rund 1,2 Millionen Besucher anlockt, ist vor allem für seine vielfältigen Pflanzenschauen und das subtropische Flair der Zitrusgewächs-Sammlung bekannt. 

Trotz der idyllischen Lage an einem der größten Weinbaugebiete Baden-Württembergs gilt Heilbronn bisher eher als touristischer Geheimtipp. Mit der Bundesgartenschau (BUGA), die vom 17. April bis zum 6. Oktober 2019 stattfindet, wird die Stadt am Neckar jedochdeutschlandweit Beachtung finden.

Auch Gustel Müller wird mit dem Bus zur BUGA reisen. Die 80-jährige Witwe aus Bad Teinach schätzt den hohen Komfort klassifizierter Qualitätsbusse, die an den Sternen zu erkennen sind und die Geselligkeit in einer gutgelaunten Reisegruppe. „Im Bus finde ich sofort Kontakt zu sympathischen Menschen, die meine Interessen teilen.“ Zu ihren Lieblingszielen gehören blühende Gärten und Parks.

Gesellige Runde

Komfortabel Reisen und echte Freunde finden

Europa hat viele Blumenparadiese zu bieten, die in komfortablen Fahrzeugen entspannt und in angenehmer Gesellschaft erreicht werden können.
Europa hat viele Blumenparadiese zu bieten, die in komfortablen Fahrzeugen entspannt und in angenehmer Gesellschaft erreicht werden können.
Wer mit dem Bus verreist, entdeckt nicht nur tolle Destinationen und sammelt schöne Fotomotive. Gelegentlich gehören zu den „Mitbringseln“ von einer Wochenendausfahrt auch neue Freundschaften. Dabei geht das Kennenlernen klassisch: ohne Internet und ganz analog.

In geselliger Runde warten Rita und Kurt Hägele aus Sindelfingen am Treffpunkt auf den Reisebus. Gemeinsam mit ihren vier „Busfreunden“ und der Reisegruppe geht es dieses Mal in die Toskana. Einige wenige Gesichter kommen ihnen bekannt vor, doch die allermeisten Reisegefährten sind fremd. „Lange bleibt das aber nicht so“, sagt die 60-Jährige mit einem Schmunzeln. „Wir freuen uns immer, neue Leute zu treffen und Bekanntschaften zu schließen. Ins Gespräch kommt man auf so einer Busreise schnell, meist schon bevor es richtig losgeht. Und wir haben festgestellt, dass aus manchen Mitreisenden echte Freunde werden.“ Bei den Hägeles hat sich vor fünf Jahren aus einer zufälligen Reisebekanntschaft mit zwei anderen Paaren eine langjährige Freundschaft entwickelt. Alle sechs stehen in engem Kontakt und treffen sich traditionell einmal im Jahr für eine gemeinsame Tour.

Busreisen erfreuen sich großer Beliebtheit. Jährlich sind rund 100 Millionen Menschen mit dem Bus zu Tagesausflügen, Wochenendtrips oder ein bis zweiwöchigen Rundreisen unterwegs. „Von unseren Mitgliedsunternehmen wissen wir, dass die Kunden nicht nur attraktive Reiseziele und spannende Programme mit vielen Erlebnissen suchen“, erklärt Hermann Meyering. „Sie schätzen auch die Geselligkeit im Reisebus“, betont der Vorsitzende der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) mit Sitz in Böblingen. Busreisegruppen sind prädestiniert dafür, neue Freunde zu finden – und zwar „in echt“.

„Erlebnisse, die mit anderen geteilt werden, schweißen zusammen. Im Reisebus ist man vor allem mit Gleichgesinnten unterwegs. Und ähnliche Interessen bilden eine gute Basis für nette Bekanntschaften. Wenn beim gemeinsamen Abendessen dann die Chemie stimmt und sich herausstellt, dass man ja gar nicht so weit auseinander wohnt, entsteht daraus nicht selten eine gute Freundschaft.“

So war es auch bei den Hägeles und ihren Reisekameraden. Gemeinsam sind sie schon am Fuße des Eiffelturms gestanden und haben Silvester am Ufer den Rheins verbracht. Diesmal sitzen sie gemütlich auf der Terrasse einer Trattoria, genießen ein Glas Rotwein und stoßen auf die gemeinsame Zeit an.

Bester Komfort: Online und offline

Hägeles sind neben der großen Auswahl an Destinationen in den Katalogen der Reiseveranstalter und dem „analogen Freundschaften schließen“ im Bus auch vom Komfort klassifizierter Fahrzeuge begeistert. Fast jeder dritte Bus, der von der gbk das RAL Gütezeichen Buskomfort bekommt, ist mit fünf Sternen ausgezeichnet. Und bietet dem Reisegast somit eine großzügige Beinfreiheit von mindestens 81 Zentimetern, verstellbare Rückenlehnen und Fußstützen sowie Infotainmentangebote und einen Bordservice mit Imbiss und Getränken.

„Wenn wir mit dem Bus verreisen, müssen wir uns um nichts Gedanken machen“, freut sich Kurt Hägele. „Es ist ausreichend Platz für unser Gepäck da, unseren Sitzplatz haben wir sowieso und die Fahrer sind top ausgebildet“, stellt der 60-Jährige fest. „Und wenn wir gleich ein paar Eindrücke mit Freunden zu Hause teilen wollen, gibt es an Bord für unsere Smartphones ja auch WLAN und Steckdosen – ganz so altmodisch sind wir schließlich auch wieder nicht“, erklärt Rita Hägele und lacht.

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