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Essen, Trinken & Ausgehen

Saisonal und regional genießen

Transparente Produktion, gesund, umweltschonend: Nahrungsmittel aus der Region, die richtig gut schmecken

25.02.2019

Die Nachfrage nach regionalen Produkten ist groß, entsprechende Fachgeschäfte haben viel Zulauf: Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wie und wo die Nahrungsmittel produziert werden, die auf den heimischen Teller kommen. Schließlich wirkt sich Herkunft, Pflege und Einsatz der Mittel auf den Geschmack, auf die Frische und auch darauf aus, wie gesund die Nahrungsmittel für Körper und Umwelt sind. Wie wird gedüngt? Womit werden Schädlinge bekämpft? Unter welchen Bedingungen leben die Hühner, deren Eier in der Pfanne oder im Kuchen landen und womit wurden die Tiere gefüttert, deren Fleisch den Speiseplan bereichert? Welche Medikamente kommen zum Einsatz und wie wurden die Tiere gehalten? Fragen, die längst nicht mehr nur ein paar wenige Menschen interessieren, sondern eine stetig wachsende Bevölkerungsschicht. Wer regional einkauft, kann direkt vor Ort nachfragen und gegebenenfalls auf dem Erzeugerhof einen Besuch abstatten.

Auch wenn man heute gesetzlich geregelt nachvollziehen kann, woher die jeweilige Ware kommt, egal, wie weit der Weg bis zum Verbraucher ist, greifen immer mehr Menschen bewusst auf das zurück, was die größte Sicherheit vermittelt: auf Obst, Gemüse, Molkereiprodukte und Fleisch aus der Region und das direkte Gespräch mit dem Produzenten oder dem Direktvermarkter.

Ob in der lokalen Metzgerei, die Fleisch von Bauern aus der Region anbietet und es vielleicht sogar noch selber schlachtet, in Hofläden, Biogeschäften, auf dem Wochenmarkt oder in Supermärkten mit regionalem Angebot: Hier finden die Verbraucher die gewünschte Transparenz und darüber hinaus natürlich auch den einen und anderen Tipp für neue Rezepte oder zur besseren Lagerung.

Regional produzierte Lebensmittel bieten darüber hinaus den Vorteil kurzer und dadurch umweltschonenderen Transportwege: Erntefrisch kommen Obst und Gemüse zum Verbraucher, halten länger und schmecken besser. Auf köstlichen frischen Spargel beispielsweise darf man sich bald wieder in ein paar Wochen freuen, dann folgen die Erdbeeren. So hält jede Jahreszeit ihre eigenen Genüsse bereit – ausprobieren lohnt sich.


Einfach gesund: Gemüse

Sekundäre Pflanzenstoffe haben auf den Organismus einen positiven Effekt

Saisonal und regional genießen Image 2

Von Gemüse und Obst sollte man täglich fünf Mal eine Portion genießen, dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Pflanzliche Nahrung enthält neben Vitaminen und Mineralstoffen auch zahlreiche sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Sie schützen die Pflanze vor Fressfeinden, schädigendem Sonnenlicht, Verletzung und Krankheiten. Auch für den menschlichen Organismus hat ihr Verzehr einen positiven Effekt. So haben viele sekundäre Pflanzenstoffe eine antioxidative Wirkung, manche wirken antientzündlich und wieder andere schützen die Blutgefäße und helfen, den normalen Cholesterinspiegel aufrecht zu erhalten.

Nicht schälen - und stattdessen sekundäre Pflanzenstoffe erhalten

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Beim Kauf pflanzlicher Produkte sollte man aus gutem Grund auf frische und reife Ware achten: Darin ist die größte Menge bioaktiver Substanzen enthalten. Viel weniger steckt dagegen in noch unreifen Früchten. Auch lohnt es sich bei zahlreichen Obst- und Gemüsearten den Sparschäler in der Schublade zu lassen: Die sekundären Pflanzenstoffe liegen bei Äpfeln, Birnen, Möhren oder Gurken in oder direkt unter der Schale. Frischware sollte man rasch verzehren und möglichst nicht prallem Sonnenlicht aussetzen. Vorsicht auch beim Erhitzen. Es ist immer vorteilhafter, Obst und Gemüse nur kurz und schonend zu garen und einen Teil als Rohkost zu essen.

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