Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.OKWeitere Informationen
Anzeige

30 Jahre MAPET macht glücklich

Selbstheilungskräfte aktivieren

Bewegung • Ernährung • Achtsamkeit – Dr. Kurt Mosetter sprach im April 2019 im vollbesetzten Kreissparkassen Carré.

21.10.2019
Bis auf den allerletzten Platz besetzt: Das Sparkassen Carré im April 2019, als Dr. Kurt Mosetter seinen Vortrag „Selbstheilungskräfte aktivieren“ hielt. Eine lange Schlange gab es vordem Eingang. Bilder: Melanie Schneider

Bis auf den allerletzten Platz besetzt: Das Sparkassen Carré im April 2019, als Dr. Kurt Mosetter seinen Vortrag „Selbstheilungskräfte aktivieren“ hielt. Eine lange Schlange gab es vordem Eingang. Bilder: Melanie Schneider

Anzeige

Was hat die Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit dem Immunsystem und dem Medizinnobelpreis 2018 zu tun? Der Vortrag von Kurt Mosetter am 2. April 2019 vermittelte eine hochwirksame Gesundheitsstrategie und darüber hinaus Einblicke in aktuellste wissenschaftliche Erkenntnisse und eine zeitgemäße Medizin.  

Weitgereister Experte  

Sein Leben lang hat sich Mosetter mit dem Körper, mit Gesundheit und Krankheit beschäftigt, studierte Medizin an deutschen Hochschulen, lernte bei Ärzten in Kathmandu die Grundlagen der ayurvedischen Medizin. Studien über Stoffwechselprozesse oder über Zellerneuerung im Gehirn sind ihm Ansporn, zu Ärzten dieser Fachbereiche Kontakt aufzunehmen und sie in das einzuflechten, was er als seine ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen sieht: „Selbstheilungskräfte aktivieren: Bewegung • Ernährung • Achtsamkeit“ - so der Titel seines Vortrages, den er im vollbesetzten Sparkassencarré im Frühjahr hielt. Mehr als 600 Platzkarten hatte MAPET vorab herausgegeben. 160 Interessierten blieb nur ein Platz auf der Warteliste.
   

„Lebenspflege“

Die wichtigste Botschaft von Mosetter an diesem Abend: Jeder kann und sollte Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen. Dafür reiche es aber nicht aus, sich bei drohender Midlife-Crisis beim Rad-Urlaub auf Mallorca auszupowern und sich aber sonst Bier und Pasta reinzuziehen. Sein Gesamtkonzept beinhaltet, regelmäßiges intelligentes Muskeltraining kombiniert mit Achtsamkeit und einer Ernährung, die die Kraftwerke in den Zellen nährt statt erschöpft und anti-entzündlich wirkt. Asiatische Ärzte haben hierfür den Begriff „Lebenspflege“ geprägt.


"Das Insulin soll abends um 18 Uhr ins Bett."

Kurt Mosetter, darüber, dass man abends keine Kohlenhydrate mehr essen sollte.


Selbstheilungskräfte aktivieren Image 1

Den Reparaturkasten bestücken

Mit Sport und Muskeltraining lasse sich der Insulin-Haushalt regulieren. Die in den Muskeln ausgeschütteten Hormone schützen vor Bluthochdruck, Altersdemenz und stärken das Immunsystem.

90 Prozent der Zivilisationskrankheiten ließen sich verhindern, so Mosetter. Jeder Körper verfüge über einen „Reparaturkasten“, den man bestücken und pflegen müsse, etwa durch ketogene Ernährung. Er rät deshalb auch dazu, dass das Insulin abends um 18 Uhr ins Bett solle. Das heißt im Klartext: abends keine Kohlenhydrate essen, damit die Zellen nachts den Reparaturmechanismus anwerfen können. Und „Lieber nichts essen, als Schrott essen.“

Am Anfang seines Mediziner-Lebens in den 90er-Jahren empfand er sich eher als Außenseiter. Mittlerweile sieht er sich bestätigt von vielen aktuellen Entwicklungen in der Schulmedizin. Die Bedeutung des Darm-Mikrobioms rückt zunehmend in den Blickpunkt der Forschung, ebenso die Rolle des körpereigenen Immunsystems bei der Entstehung und Behandlung von Krebs.

Zur Person

Kurt Mosetter entwickelte die Myoreflex-Therapie und das KiD-Training („Kraft in der Dehnung“). Er betreut zahlreiche (Leistungs-)Sportler, unter anderem die TSG Hoffenheim, Ex-National-Trainer Jürgen Klinsmann, die Handballer des HSV und Philipp Degen (FC Liverpool). Er gründete das Zentrum für interdisziplinäre Therapien (ZiT) in Konstanz. Weitere Zentren entstanden in Freiburg, Herrenberg und Gutach.

Leben ohne Beschwerden

Ausgezeichnete Partner: MAPET und Orthopädisch Chirurgisches Centrum (OCC) Tübingen und Mössingen

Selbstheilungskräfte aktivieren Image 2

Um nach Sportverletzungen und bei Beschwerden schnell wieder beschwerdefrei Hobbies und Alltag genießen zu können, bietet das Orthopädisch Chirurgische Centrum (OCC) ein breites Spektrum an Beratung und Behandlungsmöglichkeiten an. An den Standorten in Tübingen und Mössingen stehen für die konservative Therapie zahlreiche Anlagen und Geräte zur Verfügung. Die Behandlungen reichen von Salben und Spritzen bis zu Stoßwellentherapie oder Eigenblutbehandlung, dazu kommen unterstützende Maßnahmen wie Nahrungsergänzung – immer mit dem Ziel, das Training und das Wohlbefinden der Trainierenden zu optimieren. „Bei 95 Prozent der Betroffenen führen konservative Maßnahmen zum Erfolg“, so Prof. Philip Kasten, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am OCC. „Für den Fall, dass diese Maßnahmen nicht greifen, haben wir im OCC eine international konkurrenzfähige Gruppe an Spezialisten, die über eine hohe Expertise bei Gelenkverletzungen und Gelenkverschleiß verfügen.“ Die Eingriffe erfolgen in aller Regel minimalinvasiv – „und die Betroffenen können sich relativ schnell wieder ohne Einschränkungen bewegen“, so Prof. Kasten.

Auch bei Lipödemen ist das OCC die richtige Adresse. Amei Röhner-Zangiabadi, Fachärztin für Allgemeinmedizin, ist – als eine von wenigen in der Region – auf die Liposuktion spezialisiert. Die Behandlung erfolgt durch ein schonendes Verfahren, das nicht einmal eine Narkose benötigt.

Info
Das OCC Tübingen wurde 2018 und 2019 mit dem Focus-Siegel „Top Mediziner“ in den drei Bereichen Schulter-, Knie- und Ellenbogenchirurgie ausgezeichnet. Damit wird dokumentiert, dass in diesen Spezialisierungen höchste Qualitätsstandards und Expertisen vorliegen. Zusätzlich wurde das OCC in der Focus-Ärzteliste 2019 als Empfehlung für Weichteilchirurgie und Lipödem aufgenommen.
    

Datenschutz