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Top Job am 18. Juli in Freudenstadt

Top Einsatzmöglichkeiten

Ausbildung zum/zur Produktionsmechaniker/in - Textil

15.07.2019
Produktionsmechaniker-Textil sind sehr gefragt. Bild: Memminger-Iro

Produktionsmechaniker-Textil sind sehr gefragt. Bild: Memminger-Iro

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Arburg
MEVA Schalungs-Systeme GmbH

Der Produktionsmechaniker ist der erste Ansprechpartner, wenn es um die fachgerechte Einrichtung einer Produktionsmaschine geht. Er kennt die verschiedenen Strickprozesse, versteht mechatronische Systeme und weiß, welche Garne eingesetzt werden. Der Produktionsmechaniker beherrscht die Bedienung und Wartung der Maschinen und ist für die Qualitätsprüfung verantwortlich. Nach der Ausbildung ergeben sich vielerlei Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel im weltweiten Kundenservice. 

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Anforderungen sind die Mittlere Reife, handwerkliches Geschick, Interesse an technischen Entwicklungen, ausgeprägte Feinmotorik, mechanisches und technisches Verständnis sowie sehr gute Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Physik, Englisch und Technik.


Ein Beruf mit Zukunft

Verfahrensmechaniker – Fachkräfte dringend gesucht!

In vielen Bereichen finden Kunststoffteile Verwendung: In Haushalt, Industrie, Maschinenbau, Bautechnik und Automobilbereich setzen sie unbestritten ihren „Siegeszug“ fort. Durch die Modifikation vieler Kunststoff-Typen ist es möglich, Materialien mit sogar blechähnlichen Eigenschaften herzustellen. Dies ist die Basis zu nahezu unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten der Formteile in vielen Bereichen. Dabei werden immer höhere Anforderungen an Produktqualität und Flexibilität der Fertigungsprozesse gestellt.

Im Bereich der metallverarbeitenden Industrie werden „zerspanende“ Verfahren immer mehr durch Technologien in der „spanlosen“ Fertigung abgelöst – Metallumformung.

Der Beruf des Verfahrensmechanikers und des Verfahrenstechnologen vereint viele Fähigkeiten und Fertigkeiten, wie sie auch beim Erlernen moderner Trendberufe zu finden sind. Die Ausbildungsinhalte und Anforderungen reichen über Kenntnisse in Hydraulik und Elektropneumatik sowie Materialbeherrschung und Werkzeugaufbau bis hin zum Gestalten wirtschaftlicher Fertigungsabläufe.

Zu Beginn der Ausbildungszeit werden die mechanischen Ausbildungsinhalte der klassischen Metallberufe sowie die Grundlagen der Kunststoffverarbeitung vermittelt. Während der „dualen Ausbildung“ werden die fachtheoretischen Kenntnisse in der Berufsschule in Ehingen/Donau beziehungsweise in Kehl/Rhein im Rahmen des Blockunterrichtes vermittelt. Diese Schulblöcke umfassen meist drei bis vier Wochen zusammenhängend. Die Unterbringung und Verpflegung der Azubis findet für die Zeit des Blockunterrichts im dazugehörenden Schülerwohnheim für Berufsschüler statt. Den Azubis werden an den jeweiligen Wochenenden Familienheimfahrten gewährt.

Zu den Aufgaben des Verfahrensmechanikers und des Verfahrenstechnologen in der Produktion gehören:

• Rüsten (Werkzeugeinbau und Einrichten der Fertigungsdaten) an Spritzgießmaschinen oder Umformanlagen,

• Überwachung der Produktion und Sicherung der geforderten Qualität,

• Materialbereitstellung für den Fertigungsprozess,

• Teiletransport und –Erfassung unter Berücksichtigung des Materialflusses,

• Störungsbeseitigung und Reparaturen an Werkzeugen und Maschinen.

Nach abgeschlossener Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik oder Verfahrenstechnologe Metall stehen den jungen Mitarbeitern die Türen zur Weiterbildung zum Industriemeister oder Techniker offen.


Dieter Aldinger GmbH

„Ich kann hier etwas bewegen“

Interview mit Hami Düzen, Auszubildender zum Industriemechaniker

Bild: Schmalz
Bild: Schmalz

Hami Düzen hat 2016 seine Mittlere Reife abgeschlossen. Danach startete er seine berufliche Karriere mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker.

Hami, warum hast Du Dich für eine Ausbildung zum Industriemechaniker entschieden?

Ich hatte schon als Kind großen Spaß am Bauen und Tüfteln. Mein handwerkliches Geschick war schon früh erkennbar. Ich war also auf der Suche nach einem Beruf, bei dem ich genau diese Eigenschaften einsetzen konnte. Ich wollte einfach mal in die Industrie reinschnuppern und habe mich daher für ein Praktikum entschieden. Das einwöchige Praktikum hat gereicht, um mir klarzuwerden: Ja, der Beruf des Industriemechanikers passt zu mir.

Wie gefällt Dir die Ausbildung bisher?

Super. Die Arbeit im Team macht mir unglaublich viel Spaß, mein Arbeitsplatz ist modern und die Ausbilder sind bei Fragen immer für mich da. Ich kenne nun schon die handwerklichen Grundlagen wie Bohren, Drehen und Fräsen und das Lesen von technischen Zeichnungen. Ich war schon in der Ausbildungswerkstatt und in verschiedenen Abteilungen. Die Arbeit im Tagesgeschäft an echten Kundenprodukten macht das Ganze natürlich noch spannender. Was mir aber am meisten gefällt: Ich werde hier ernst genommen, man traut mir etwas zu und ich kann hier etwas bewegen.

Weißt Du schon, wie es danach weitergeht?

Ganz ehrlich: Bis vor Kurzem hatte ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Dann hat mir mein Ausbilder erzählt, dass es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten gibt – und dass mich mein Arbeitgeber auf meinem weiteren Weg unterstützen wird. Das freut mich sehr! Aber jetzt will ich erst meine Ausbildung erfolgreich abschließen.
  

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