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Bauen, Wohnen & Garten

Wenn die Heizung gluckert

Hydraulischer Abgleich sorgt für mehr Komfort und weniger Energieverbrauch

02.09.2019
Mit mobilen Messgeräten kann der Profi aus dem Heizungs-Sanitär-Handwerk die Einstellungen der Ventile am Heizkörper kontrollieren und exakt auf die Bedürfnisse der zu beheizenden Räume einstellen. Bild: djd/AFRISO

Mit mobilen Messgeräten kann der Profi aus dem Heizungs-Sanitär-Handwerk die Einstellungen der Ventile am Heizkörper kontrollieren und exakt auf die Bedürfnisse der zu beheizenden Räume einstellen. Bild: djd/AFRISO

Wenn Heizkörper permanent Geräusche von sich geben, ist das nicht nur einfach lästig. Ein Gluckern, Blubbern und Klopfen deutet häufig auf einen nicht vorhandenen hydraulischen Abgleich hin. Die möglichen Folgen: Die Wärmeverteilung im Haus erfolgt ungleichmäßig, die Heizanlage verbraucht somit unnötig viel Energie, zudem ist der Frostschutz eingeschränkt. Rechtzeitig zum Start in die neue Heizsaison empfiehlt es sich daher bei fehlerhaften Anlagen, einen hydraulischen Abgleich durch den Fachmann aus dem Sanitär-Heizungs-Handwerk vornehmen zu lassen.

Für gleichmäßige Wärmeverteilung sorgen

Der Profi sorgt für eine optimale Verteilung des Warmwassers im Heizsystem des gesamten Gebäudes. In der Folge werden alle Räume wieder gleichmäßig und gleich schnell erwärmt. Das verbessert nicht nur den Wohnkomfort in der kalten Jahreszeit, sondern senkt gleichzeitig auch den Energiebedarf – Einsparungen von 10 bis 15 Prozent sind drin. Gerade im Altbau, wo Rohrlängen und -querschnitte häufig nicht bekannt sind, kann der Handwerker allerdings häufig nur mit Schätzwerten vorgehen.
  

Heizkosten senken und Zuschüsse kassieren

Die Modernisierung ist schnell und einfach möglich. Neue Heizkörper sind nicht notwendig, lediglich die alten Ventile werden durch die neuen, mess- und einstellbaren Thermostate ersetzt. Noch mehr Wohnkomfort bieten Smart-Home-Lösungen. Unter www.hydraulischer-abgleich.eu gibt es ausführliche Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten.

Gut zu wissen: Wer zusätzlich zum hydraulischen Abgleich und zum Thermostat auch noch eine veraltete Pumpe erneuert, kann von Zuschüssen profitieren. Mit der „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen“ schießt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zu 30 Prozent der Netto-Gesamtkosten zu. Die KfW unterstützt zusätzlich die Kosten für einen hydraulischen Abgleich mit einem Zuschuss, darüber hinaus bestehen vielfach noch regionale Förderprogramme.


Sicher im Trockenen

Dachcheck: Schutz vor Starkregen und Sturm

Neben Starkregen und Schnee sind Stürme in der kalten Jahreszeit eine echte Belastungsprobe für Dächer. Ein tosender Wind kann schnell einzelne Pfannen lösen oder sogar das ganze Dach abdecken – gerade wenn es nicht intakt ist. Feuchtigkeit kann dadurch ins Innere dringen und weitere Schäden verursachen. Mit einem regelmäßigen Check durch einen Fachbetrieb des Dachdeckerhandwerks beugen Hausbesitzer dieser Gefahr und mitunter teuren Folgeschäden am Dach vor. Wer eine Solaranlage installiert hat, sollte sie und ihre Befestigung ebenfalls regelmäßig kontrollieren lassen.
  

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