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Leben & Lifestyle

Wintermärchen

Romantisches Ja-Wort in der kalten Jahreszeit

30.09.2019
Ja-Wort im Schnee: Winterhochzeiten werden mit ihrer besonders besinnlichen Atmosphäre immer beliebter. Bild: djd/Henkell Freixenet/iStockphoto/wolfhound911

Ja-Wort im Schnee: Winterhochzeiten werden mit ihrer besonders besinnlichen Atmosphäre immer beliebter. Bild: djd/Henkell Freixenet/iStockphoto/wolfhound911

Verschneite Landschaften, die Stille der Natur, unzählige Lichter und Kerzen in jedem Haus: Der Winter ist nicht nur eine besonders besinnliche, sondern auch eine romantische Jahreszeit. Warum also aus der Hochzeit nicht ein echtes Wintermärchen machen? Heiraten im Wonnemonat Mai kann schließlich jeder - die kalte Jahreszeit hingegen hat ihren ganz eigenen Charme, die aus dem Ja- Wort ein unvergessliches Erlebnis macht.

Weiß stimmt auf das Motto der Winterhochzeit ein. Bild: djd/Henkell Freixenet
Weiß stimmt auf das Motto der Winterhochzeit ein. Bild: djd/Henkell Freixenet

Die Winterhochzeit gewinnt an Beliebtheit – und das nicht nur, weil Standesämter, Feier- Locations, Hochzeitsmodeschneider und Co. in diesen Monaten nicht so stark überlaufen sind wie im Frühjahr und Sommer.

Romantisch feiern mit Stil


Wer eine Winterhochzeit plant, kann die Atmosphäre der Jahreszeit konsequent aufgreifen und nutzen, von den Einladungskarten bis hin zur festlichen Dekoration. Zahlreiche Kerzen, kuschelige Deko-Accessoires und Weiß als dominierende Farbe sorgen für Romantik pur. Auch die Outfits der Brautleute und der Festgesellschaft sollten darauf abgestimmt sein. Kein Problem, denn laut der aktuellen Studie „So heiratet Deutschland“ bevorzugt ohnehin jeder dritte Bundesbürger den klassischeleganten Stil. Für die passende Abrundung der romantischen Feier sorgen ausgewählte Speisen und erlesene Getränke. k und Stil einer Winterhochzeit ein.

Der frühe Vogel heiratet entspannt

Eine frühzeitige Planung ist die beste Voraussetzung für eine perfekte Hochzeit.

Hochzeitsplanerin Svenja Schirk rät, mit den Vorbereitungen für Trauung und Feier 18 Monate davor zu beginnen. Bild: Hochzeitslicht/Freakin‘ Fine Weddings/dpa-mag
Hochzeitsplanerin Svenja Schirk rät, mit den Vorbereitungen für Trauung und Feier 18 Monate davor zu beginnen. Bild: Hochzeitslicht/Freakin‘ Fine Weddings/dpa-mag

Mit exzellenter Location, bewegender Zeremonie und großartigem Essen soll sie das schönste Fest im Leben werden: die eigene Hochzeit. Kaum ein Event ist mit so vielen Erwartungen belegt wie eine Hochzeitsparty. Und sie steigen immer mehr an, wie Svenja Schirk vom Bund deutscher Hochzeitsplaner berichtet. Sie beobachtet, dass Paare immer mehr Geld in die Hand nehmen, um ihre Traumhochzeit wahr werden zu lassen. Damit das gelingt, hilft nur frühe Planung. Und die sieht so aus:

15 bis 18 Monate vorher:

Zuerst muss sich das Paar einig werden, wie viele Gäste kommen, wie viel Geld es ausgeben möchte und in welchem Ambiente geheiratet werden soll. „Paare sollten sich für ihre Hochzeit nicht verschulden“, rät Schirk. „Es ist sehr M belastend, mit Schulden in die Ehe zu starten.“ In der Regel startet die Planung mit der Location- Suche – damit steht das Datum. Dann sollte das Brautpaar sofort Save-the-Date-Karten an die Gäste verschicken.

12 bis 15 Monate vorher:

Dienstleister wie Trauredner, Caterer oder Band kontaktieren. Wenn das Konzept der Zeremonie steht, bucht man gleich den DJ oder die Live- Band dazu. Auch wer kirchlich heiraten möchte, sollte sich möglichst frühzeitig um einen Termin kümmern.

10 bis 12 Monate vorher:

Wird das Essen nicht von der Location gestellt, ist es jetzt ratsam, sich auf einen Caterer festzulegen. Besondere Buffet-Komponenten müssten frühzeitig bestellt werden.

6 bis 10 Monate vorher:

Das Brautoutfit wählen. Maßgeschneiderte Kleider haben oft vier Monate Lieferzeit. Außerdem nicht vergessen: Hochzeitsreise buchen.

6 Monate vorher:

Termin beim Standesamt sichern. Einladungen verschicken. Für das Catering abfragen, ob Gäste Vegetarier sind oder Allergien haben.

5 Monate vorher:

Ringe aussuchen, Blumen bestellen, gegebenenfalls Transporte oder Shuttle-Services zu den einzelnen Locations buchen.

4 Monate vorher:

Tisch-, Menü- und Platzkarten in Auftrag geben.

3 Monate vorher:

Probestyling für die Braut organisieren, die letzten Weine aussuchen. Eventuell noch einen Tanzkurs belegen.

2 Monate vorher:

Gästebuch organisieren, Gastgeschenke fertigstellen, zum Polterabend einladen und die letzten Abläufe mit allen Dienstleistern besprechen.

2 Wochen vorher:

Entspannen. Gemeinsam Wellnessmachen und sich Schönheitsbehandlungen gönnen.

Am Hochzeitstag:

Ausschlafen und ab zum Styling. Dafür sollte man etwa zwei Stunden einplanen. Dann: Hochzeit genießen und nicht stressen. Falls doch mal etwa schief geht, ist Humor ein guter Ratgeber. Vielleicht kann das Brautpaar auch Jahre später noch über das Missgeschick gemeinsam lachen.

Franziska Molina/dpa-mag

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